Richtfest bei Römischen Bädern: Sanierung dauert bis 2029
Richtfest bei Römischen Bädern: Sanierung bis 2029

In Potsdam wurde am Montag das Richtfest für die Sanierung der Römischen Bäder im Park Sanssouci gefeiert. Die umfangreichen Restaurierungsarbeiten hatten im Mai 2024 begonnen, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mitteilte. Das Richtfest markiert einen ersten Meilenstein, doch bis zur Wiedereröffnung wird es noch dauern: Erst für das Jahr 2029 ist die Fertigstellung geplant.

Schäden durch Feuchtigkeit und Witterung

Die Römischen Bäder, ein von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius geschaffenes Ensemble, sind massiv durch Feuchtigkeit geschädigt. Laut SPSG konnten über Jahre Regen und Schnee in das Gebäude eindringen. Der Wechsel von Tau- und Frostwetter lockerte das Mauerwerk, sodass Risse und Löcher entstanden. Besonders problematisch ist die permanente Feuchte: Kondenswasser hat die Wandmalereien beschädigt, Farbschichten lösen sich ab, und Schimmel hat sich gebildet.

Grundsanierung für 19 Millionen Euro

Die Maßnahmen kommen einer Grundsanierung gleich. Bis 2027 soll ein Großteil der Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stiftung hat dafür rund 19 Millionen Euro eingeplant. Das zwischen 1829 und 1841 geschaffene Ensemble gilt als eines der baulichen Aushängeschilder des Parks Sanssouci. Ein Sprecher der SPSG bezeichnete das Bauwerk als eines der wichtigsten Werke Schinkels mit einer extremen Nachwirkung.

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Die Römischen Bäder wurden nie als klassische Bäder genutzt. Der Komplex lehnt sich im Stil an ein italienisches Landhaus des 15. Jahrhunderts an. Nach der Sanierung soll das Denkmal wieder in vollem Glanz erstrahlen und für Besucher zugänglich sein.

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