Filmprojekt in Feldberger Seenlandschaft sucht kreative Mitwirkende für Jahrhundertprojekt
Filmprojekt in Feldberger Seenlandschaft sucht Mitwirkende

Filmprojekt in Feldberger Seenlandschaft sucht kreative Mitwirkende für Jahrhundertprojekt

Die Feldberger Seenlandschaft ist ein bekannter Drehort für Filmproduktionen, doch demnächst soll dort ein ganz besonderes Projekt entstehen. Ein ambitioniertes Filmvorhaben knüpft an historische Aufnahmen aus dem Jahr 1928 an und sucht nach frischen, zeitgenössischen Perspektiven auf die Region Feldberg. Der offizielle Startschuss für dieses Jahrhundertprojekt fällt am 11. April mit einem öffentlichen Treffen im Juri auf dem Amtswerder.

Ideenwerkstatt verbindet historischen Film mit modernen Sichtweisen

Dass es einen Film über Feldberg aus dem Jahre 1928 gibt, ist in der Region wohlbekannt. Lokalhistoriker Frank Schütze hat diesen historischen Streifen bereits mehrfach präsentiert. Jetzt soll dieser Film eine moderne Fortsetzung erhalten, die das Heute einfängt und den Blick in die Zukunft richtet. Die Seeland Medienkooperative als Organisator dieses großen Gemeinschaftsprojekts sucht dafür die aktive Unterstützung der Menschen aus der Feldberger Seenlandschaft.

Unter dem Arbeitstitel Feldberg wird Film ruft die Medienkooperative am 11. April zu einem ersten Kennenlernen und Ideenaustausch auf. „Ob jung oder alt, mit Filmerfahrung oder einfach nur neugierig, vor oder hinter der Kamera: Gesucht werden Menschen, die Lust haben, Feldberg aus ihrer eigenen Perspektive zu zeigen und gemeinsam etwas Bleibendes zu schaffen“, heißt es in der offiziellen Einladung. Das Projekt soll nicht nur einen Film produzieren, sondern auch Gemeinschaft stiften und Verbindendes schaffen.

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Gemeinschaftliches Schaffen mit historischem Hintergrund

Am Sonnabend, dem 11. April, wird im Juri ab 10 Uhr zunächst der historische Film von 1928 gezeigt, fachkundig kommentiert von Lokalhistoriker Frank Schütze. Im Anschluss sollen in entspannter Atmosphäre bei Kaffee, Kuchen und Gegrilltem Ideen für das neue Projekt gesammelt werden. Filmemacher Daniel Kunle betont: „An jenem Tag können alle Anwesenden gemeinsam Ideen entwickeln, was in dem Streifen zu sehen sein soll.“

Die Künstlerin Ksenia Porechina unterstreicht den gemeinschaftlichen Charakter des Vorhabens: „Die Arbeit daran soll Verbindendes haben, es geht auch um Gemeinschaft.“ Das Team der Medienkooperative stellt sich dabei zentrale Fragen: Was haben die Menschen heute zu erzählen? Wie kann Stadtgeschichte zeitgemäß aufgearbeitet werden? Wie lässt sich das Heute einfangen und gleichzeitig der Blick in die Zukunft richten?

Langfristige Planung mit klarem Zeitrahmen

Nach dem Auftakttreffen am 11. April soll sich möglichst schnell ein Redaktionsteam bilden, das das Projekt von Anfang bis Ende begleitet. Ab Mai 2026 sollen die eigentlichen Arbeiten am Film beginnen, mit einer Planungsphase bis Oktober 2027. Während der historische Film von 1928 knapp 15 Minuten dauert, soll der neue Streifen zwischen 45 und 60 Minuten lang werden – rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2028.

Filmemacher Daniel Kunle, der wie seine Mitstreiter ein großer Fan der Feldberger Seenlandschaft ist, plant neben der Filmproduktion auch Präsentationen auf Festivals mit Raum für Gespräche und Diskussionen. Der Dokumentarfilmer, der überwiegend in Ostdeutschland arbeitet, kam vor Jahren in die Feldberger Region und gründete vor zehn Jahren mit anderen Kulturschaffenden den Verein Seeland Medienkooperative mit Sitz in Feldberg.

Interessierte können sich für das Filmprojekt anmelden oder Fragen richten an die E-Mail-Adresse kontakt@seeland-medienkooperative.de oder über WhatsApp an 0179 6777162. Das Projekt bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Geschichte und Gegenwart der Feldberger Seenlandschaft filmisch zu dokumentieren und für die Nachwelt zu bewahren.

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