Kunsthandwerk kehrt nach Neustrelitz zurück - doch nur für begrenzte Zeit
Nicole Blaack hat Glück gehabt. Die Unternehmerin kann erneut denselben Raum in der Strelitzer Straße 14 in Neustrelitz für ihren Pop-up-Store nutzen, nachdem zunächst Unsicherheit über die Verfügbarkeit bestand. Vom 2. Mai an wird sie dort wieder Produkte regionaler Künstler und Kunsthandwerker präsentieren - allerdings nur für etwa vier Wochen.
Das erwartet die Kunden im neuen Pop-up-Laden
Auf die Besucher wartet ein vielfältiges Angebot: Keramik, Schmuck, Kaffee und regionale Spirituosen. Besonders beim Schmucksortiment gibt es Erweiterungen. Zu den erdfarbenen Kreationen des Unternehmens Le Su aus Stechlin kommen nun moderne, poppige Schmuckstücke hinzu. Eine Illustratorin aus der Nähe von Rostock bietet eine breite Produktpalette an, und die knallbunten Kerzen aus der Vorweihnachtszeit kehren ebenfalls zurück - passend zum farbenfrohen Frühling.
Für Feinschmecker gibt es erneut Kaffee von Lakeside Coffee aus Klein Vielen, und als Neuheit wird ein regionaler Eierlikör angeboten. Ein weiterer Händler steuert Gin, Obstbrände und Whisky bei. Geplant sind außerdem Verkostungen für die Kunden, um die regionalen Spezialitäten erlebbar zu machen.
Besondere Aktionen und Veranstaltungen
Nicole Blaack plant mehrere besondere Aktivitäten für ihren Pop-up-Store:
- Eine Bank vor dem Laden soll Passanten zum Verweilen und Hineinschauen einladen
- Workshops zum Bemalen von Keramik und zum Flechten von Kränzen
- Gezeichnete Porträts am 8. Mai, kurz vor dem Muttertag
- Verlängerte Öffnungszeiten zum Strelitzienfest am 16. Mai
Die regulären Öffnungszeiten sind von 10 bis 18 Uhr, samstags abhängig von der Verfügbarkeit von Künstlern oder Kunsthandwerkern für den Verkauf.
Synergieeffekte mit neuem Nachbargeschäft
Ein zusätzlicher Faktor könnte dem Pop-up-Store zugutekommen: Direkt nebenan eröffnet am 3. Mai ein Burger-Laden. Nicole Blaack hofft auf gegenseitige Kundenströme - Burger-Gäste, die danach Kunsthandwerk entdecken, und umgekehrt.
Warum es bei der Pop-up-Strategie bleibt
Obwohl Nicole Blaack mit ihrem Netzwerk aus Künstlern und Kunsthandwerkern über eine dauerhafte Geschäftsöffnung nachgedacht hat, hat sie sich bewusst dagegen entschieden. Die zeitliche Begrenzung erhöht die Exklusivität und schafft eine besondere Spannung, da Kunden nur wenige Wochen Zeit haben, das Angebot zu entdecken.
Während sie bei anderen Geschäftsinhabern in der Umgebung oft pessimistische Haltungen zur wirtschaftlichen Situation wahrnimmt, bleibt sie selbst optimistisch. Ihr Mann scherzte sogar, nachdem die Raumverfügbarkeit gesichert war: „Manchmal denke ich, wir hätten auch alles gleich stehen lassen können.“ Der Vorteil der Wiedereröffnung: Das Einräumen geht jetzt schneller, da sie bereits weiß, wo alles seinen Platz findet.
Nicole Blaack freut sich auf zahlreiche Gespräche und Begegnungen mit ihren Kunden - sowohl mit Stammgästen aus dem Vorjahr als auch mit neuen Besuchern, die den bunten Schaufenstern und der einladenden Bank vor dem Geschäft nicht widerstehen können.



