Kunsthandwerkerhof Thomsdorf startet erfolgreich in die Saison mit beliebten Bad-Accessoires
Kunsthandwerkerhof Thomsdorf: Saisonstart mit Bad-Accessoires

Erfolgreicher Saisonstart im Kunsthandwerkerhof Thomsdorf

Der Kunsthandwerkerhof Thomsdorf hat mit einem vielversprechenden Start in die neue Saison aufwarten können. Trotz der kühlen Temperaturen zum Auftakt zog es zahlreiche Besucher in die geöffneten Werkstätten und den gemeinsamen Laden "Quintessenz". Die beteiligten Künstler zeigten sich einhellig zufrieden mit dem Besucherandrang, der durch den Tag der offenen Töpferei im März und die Osterfeiertage angekurbelt wurde.

Keramikbegeisterte reisen aus der Ferne an

"Schon zum Tag der offenen Töpferei im März verzeichneten wir regen Zulauf", berichtet die Keramikerin Stephanie Schrantz. "Zwar hielt das kalte Frühlingswetter manche Berliner Ausflügler ab, doch wahrhaftig Keramikbegeisterte kamen sogar aus weiter Entfernung bis in die Uckermark." Auch während der Ostertage nutzten viele Besucher ihren Landausflug für einen Abstecher zum Kunsthandwerkerhof. Die im Vorfeld geleistete Werbearbeit habe sich laut Schrantz eindeutig ausgezahlt, um auch in der Vor- und Nachsaison neue Gäste anzulocken.

Stephanie Schrantz erweitert in diesem Jahr ihr künstlerisches Spektrum deutlich. Neben ihrer bewährten Arbeit experimentiert sie nun mit Plattentechnik für Skulpturen und Gefäße. Zudem entwickelt sie neue Engoben – das sind vermahlene Tone, die mit Farbkörpern angereichert werden – um ihr Farbspektrum zu vergrößern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung: Sie plant verstärkt Kurse für Kinder und Erwachsene anzubieten, in denen Teilnehmer Butterdosen, Wackelenten, Tiere oder Puppengeschirr herstellen können.

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Neue Kreationen im Laden "Quintessenz"

Im gemeinsamen Verkaufsraum "Quintessenz" präsentieren neun Stammkünstler und sechs Gastkünstler ihre aktuellen Arbeiten. Catrin Sternberg, die am Ostermontag den Laden betreute, verweist auf mehrere Neuheiten: Susanne Gebert hat humorvolle Mobilés aus Filz eingebracht und aus Silberbesteck kleine Pflanzenhalter gefertigt. Sternberg selbst steuerte neue Druckgrafiken bei.

Besonders innovativ zeigt sich Friederike Dux mit ihrer Transferdrucktechnik auf Keramik. Dabei werden auf Reispapier gedruckte Motive auf den Ton übertragen, was zu einzigartigen Vasen führt. Diese Neuheiten waren äußerst gefragt und verkauften sich ausgezeichnet. Eine praktische Besonderheit: Durch Löcher am oberen Vasenrand können Stäbchen gesteckt werden, die Blumen in die gewünschte Richtung lenken.

Rita Zepf hat indes Kinderzeichnungen auf Sternzeichenkissen verewigt, was eine persönliche Note in die Textilarbeit bringt.

Gezielte Nachfrage nach Bad-Accessoires

Anne Schattka-Steinbruch beobachtet eine interessante Entwicklung beim Kaufverhalten der Besucher: "Man merkt deutlich, dass die Leute weniger impulsiv, dafür aber gezielter einkaufen." Auffällig sei die immense Nachfrage nach Waschbecken aus Keramik. "Offenbar renovieren gegenwärtig viele Haushalte ihre Bäder", so ihre Einschätzung. Diese gezielte Nachfrage nach schönen und funktionalen Dingen für das Bad stellt einen deutlichen Trend dar.

Kulturverein belebt das Dorfleben

Neben dem Kunsthandwerk bereichert der Kulturverein Thomsdorf e.V., der den Hof seit 2013 betreibt, das lokale Angebot. Das Kinoprogramm des Vereins stieß auf große Resonanz: Rund 40 Besucher erlebten die Osteraufführung im Kulturraum des Kunsthandwerkerhofes. Diese kulturelle Ergänzung unterstreicht die multifunktionale Rolle des Hofes als kreatives Zentrum der Region.

Insgesamt zeigt der Kunsthandwerkerhof Thomsdorf, wie traditionelles Handwerk durch Innovation, Vielfalt und kulturelles Engagement erfolgreich in die Gegenwart geführt werden kann. Die positive Resonanz zum Saisonstart lässt auf eine ertragreiche Zeit für die Künstler und eine bereichernde Erfahrung für die Besucher hoffen.

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