Pop-up-Store in Neustrelitz: Nicole Blaack kehrt mit Kunsthandwerk zurück - doch nur vorübergehend
Pop-up-Store in Neustrelitz: Kunsthandwerk kehrt zurück

Pop-up-Store in Neustrelitz: Kunsthandwerk kehrt zurück - doch nur vorübergehend

Nicole Blaack hatte Glück. Die Unternehmerin kann denselben Raum in der Strelitzer Straße 14 in Neustrelitz erneut für ihren Pop-up-Store nutzen, nachdem zunächst Unsicherheit über die Verfügbarkeit bestand. Am 2. Mai 2026 eröffnet sie zum zweiten Mal ihr temporäres Geschäft für regionales Kunsthandwerk - genau am selben Standort wie während der Vorweihnachtszeit.

Vielfältiges Angebot regionaler Produkte

Das Sortiment umfasst erneut Keramik, Schmuck und Kaffee, wobei das Schmuckangebot erweitert wird. Zu den erdigen Farbtönen des Unternehmens Le Su aus Stechlin kommen nun moderne, poppige Farben hinzu. Eine Illustratorin aus der Nähe von Rostock bietet eine breite Produktpalette an, und die knallig bunten Kerzen aus der Dezember-Saison passen perfekt zum Frühling.

Für Feinschmecker gibt es Kaffee von Lakeside Coffee aus Klein Vielen sowie neu einen regionalen Eierlikör. Ein weiterer Händler ergänzt das Angebot mit Gin, Obstbränden und Whisky. Geplant sind außerdem Verköstigungen für Kunden.

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Attraktivitätssteigerung durch neue Ideen

Nicole Blaack plant mehrere Maßnahmen, um mehr Kunden anzulocken. Vor dem Geschäft soll eine Bank aufgestellt werden, die Passanten zum Verweilen und Hineinschauen einlädt. Zusätzlich plant sie Workshops zum Bemalen von Keramik oder zum Flechten von Kränzen.

Ein weiterer positiver Faktor ist die Eröffnung eines Burger-Ladens direkt nebenan am 3. Mai. Die Unternehmerin hofft auf Synergieeffekte, dass Kunden beider Geschäfte sich gegenseitig besuchen werden.

Besondere Aktionen und Öffnungszeiten

Der Laden hat regulär von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Samstag hängt die Öffnung davon ab, ob sich ein Künstler oder Kunsthandwerker für den Verkauf findet. Zum Strelitzienfest am 16. Mai werden die Öffnungszeiten verlängert.

Eine besondere Aktion sind gezeichnete Porträts, die kurz vor dem Muttertag am Freitag, dem 8. Mai, angeboten werden. Die bunten Schaufenster weisen bereits jetzt auf die Wiedereröffnung hin.

Bewusste Entscheidung für das Pop-up-Modell

Obwohl Nicole Blaack mit ihrem Netzwerk aus Künstlern und Kunsthandwerkern über eine dauerhafte Geschäftsöffnung nachgedacht hat, entschied sie sich bewusst dagegen. „Das erhöht die Exklusivität des Geschäfts und macht das Ganze spannend, weil man nur vier Wochen Zeit hat, dort vorbeizuschauen“, erklärt sie.

Trotz pessimistischer Stimmungen bei anderen Geschäftsinhabern in der Umgebung bleibt sie optimistisch. Ihr Mann scherzte sogar, man hätte alles gleich stehen lassen können, nachdem feststand, dass sie denselben Raum wieder nutzen kann. Der Vorteil: Das Einräumen geht jetzt schneller, da sie genau weiß, wo alles stehen soll.

Nicole Blaack freut sich auf zahlreiche Gespräche und Begegnungen mit ihren Kunden - sowohl mit Stammgästen aus dem vergangenen Jahr als auch mit neuen Besuchern, die durch die zusätzlichen Attraktionen angelockt werden sollen.

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