Kultautor Stefan Schwarz liest in Wittenberge: Humorvolle Lesung mit ernstem Hintergrund
Stefan Schwarz liest in Wittenberge aus Krebsbuch und Kindheitserinnerungen

Kultautor Stefan Schwarz gastiert mit humorvoller Lesung in Wittenberge

Der bekannte Schriftsteller und Kolumnist Stefan Schwarz kommt am kommenden Sonnabend, dem 25. April, für eine besondere Literaturabend-Veranstaltung ins Wittenberger Kulturhaus. Der seit einem Vierteljahrhundert bei der ostdeutschen Zeitschrift „Das Magazin“ tätige Kultautor wird den Abend mit Lesungen aus zwei seiner markantesten Werke gestalten.

Zwei kontrastreiche Bücher im Fokus

Im Mittelpunkt stehen dabei das ebenso lebenskluge wie gnadenlos komische Krebsbuch „Bis ins Mark“ sowie das autobiografisch geprägte Kinderbuch „Der große Wurf“. Letzteres lässt Schwarz' Kindheit im Schwerin der Siebzigerjahre Revue passieren – inklusive skurriler Episoden mit einer russischen Geigenlehrerin und abenteuerlichen Gojko-Mitic-Nachspielen an der Hinterhof-Wäschestange.

Trotz der ernsten Thematik des Krebsbuches verspricht der Autor einen alles andere als traurigen Abend. Seine besondere Fähigkeit, selbst schwierige Lebenssituationen mit Humor und Leichtigkeit zu behandeln, macht ihn zu einem der gefragtesten Vorleser im deutschsprachigen Raum.

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Anerkennung von Prominenz und umfangreiches Schaffen

Für den bekannten Arzt und Comedian Eckhart von Hirschhausen zählt Stefan Schwarz zu den komischsten Autoren Deutschlands. Auch Kollegen wie Jürgen von der Lippe und Torsten Sträter schätzen seine Werke und lesen regelmäßig gemeinsam aus seinen Büchern vor.

Der 1965 in Potsdam geborene und in Schwerin aufgewachsene Schriftsteller – Sohn eines hochrangigen Stasi-Offiziers – studierte Journalistik und arbeitet seit 1990 als freier Journalist und Autor. Sein umfangreiches Werk umfasst neben zahlreichen Büchern auch Drehbücher für Fernsehproduktionen.

Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen gehören:

  • „Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut“
  • „Die Großrussin“
  • „Der kleine Gartenversager“
  • „Das wird ein bisschen wehtun“

Besondere Bekanntheit erlangte Schwarz durch die Zusammenarbeit mit Paul Harather am Drehbuch für die komödiantische Serie „Sedwitz“, die die Abenteuer eines ostdeutschen Grenzoffiziers humorvoll aufarbeitet. Zudem schrieb er Geschichten für „Das Sandmännchen“ und trat in der „Sendung mit der Maus“ auf.

Der Autor, der heute in Leipzig lebt, verbindet in seinen Werken ostdeutsche Biografie mit universeller Lebenserfahrung und schafft es dabei stets, seine Leser zum Lachen zu bringen – selbst bei ernsten Themen.

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