Großbritannien verweigert Kanye West die Einreise nach antisemitischen Äußerungen
Kanye West: Einreise nach Großbritannien verweigert

London verweigert US-Skandalrapper Kanye West die Einreise

Die britische Regierung hat die Einreise des umstrittenen US-Skandalrappers Kanye West in das Vereinigte Königreich offiziell verweigert. Diese Entscheidung fällt inmitten hitziger Debatten über geplante Auftritte des 48-Jährigen bei einem Festival in London in diesem Sommer. West war in der Vergangenheit wiederholt mit rassistischen und antisemitischen Äußerungen aufgefallen, was zu erheblichen Kontroversen führte.

Premierminister Starmer äußert tiefe Besorgnis

Premierminister Keir Starmer hatte die Planung der Auftritte bereits als „zutiefst besorgniserregend“ bezeichnet. Die Regierung begründete ihre Ablehnung damit, dass die Anwesenheit des Rappers dem öffentlichen Wohl nicht dienlich wäre. West, der auch unter dem Namen Ye firmiert, hatte am Montag eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) beantragt, die nun abgelehnt wurde.

Vergangene Skandale und Entschuldigungsversuche

Im vergangenen Jahr hatte West ein Lied mit dem Titel „Heil Hitler“ veröffentlicht, was weltweit für Empörung sorgte. Anfang 2026 versuchte er, sich in einer ganzseitigen Anzeige im „Wall Street Journal“ zu entschuldigen. „Ich bin weder ein Nazi noch ein Antisemit“, schrieb der Ex-Ehemann von Kim Kardashian. Er führte seine früheren kontroversen Äußerungen auf eine bipolare Störung zurück, doch diese Erklärung wurde von vielen Seiten kritisch aufgenommen.

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Medienberichte bestätigen die Entscheidung

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge fiel die Entscheidung zur Ablehnung der Einreisegenehmigung nach sorgfältiger Prüfung. Die britischen Behörden betonten, dass Personen, die durch Hassreden auffallen, nicht willkommen seien. Diese Maßnahme unterstreicht die Null-Toleranz-Politik gegenüber antisemitischen und rassistischen Aussagen im Vereinigten Königreich.

Die Diskussionen über Wests geplante Auftritte in London hatten bereits im Vorfeld für erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt. Viele Bürger und Organisationen hatten sich gegen seine Einreise ausgesprochen, was nun in der offiziellen Entscheidung der Regierung mündete. Die Festivalorganisatoren müssen nun alternative Pläne für die Veranstaltung im Sommer erwägen.

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