Joey Kelly enthüllt im Podcast: Kelly Family verdiente Millionen als Straßenmusiker
Kelly Family: Millionen-Umsätze schon vor Durchbruch

Joey Kelly enthüllt Millionen-Umsätze der Kelly Family schon vor dem Durchbruch

Im Podcast "Des Isses" mit Moderator Max Schradin spricht Joey Kelly (53) erstmals offen und detailliert über die finanziellen Verhältnisse der legendären Kelly Family. Die Enthüllungen zeigen, dass die Band bereits Jahre vor ihrem kommerziellen Durchbruch enorme Summen als Straßenmusiker verdiente.

Straßenmusik als Goldgrube: Bis zu 30.000 D-Mark pro Tag

Anders als viele vermuten würden, waren die Kellys laut Joey Kellys Schilderungen schon in ihrer Zeit als Straßenkünstler äußerst erfolgreich. Vier bis fünf Jahre vor dem großen kommerziellen Erfolg spielten sie bereits beträchtliche Summen ein. Auf die Frage von Max Schradin, wie viel sie damals verdient hätten, antwortete Kelly mit verblüffenden Zahlen.

Während Schradin als langjähriger Fan vermutete, dass an einem sehr guten Samstag vielleicht 5.000 D-Mark zusammenkamen, musste Joey Kelly schmunzeln. "Diese Summe hätten wir bereits an regnerischen Tagen verdient, an denen in der Stadt kaum etwas los war", erklärte der Musiker. An wirklich guten Tagen seien es sogar 20.000 bis 30.000 D-Mark gewesen.

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Schwarzkonto in der Schweiz und Münzen im Hausboot

Noch spektakulärer ist die Gesamtsumme, die Joey Kelly preisgab: "Wir haben einen Umsatz gemacht von bis zu 1,4 Millionen D-Mark", verriet der 53-Jährige. Dabei begann er, aus dem Nähkästchen zu plaudern und enthüllte bisher unbekannte Details.

"Heute hau ich alles raus. Ist eh alles verjährt und ich war noch klein: Wir hatten ein Schwarzkonto in der Schweiz. Das ist noch nie erzählt worden", so Kellys überraschende Offenbarung. Die damals verdienten Münzen lagerten die Familienmitglieder in gelben Postkisten auf ihrem Hausboot.

"Wir hatten fast zwei Kubik nur an Münzen im Hausboot – über eine Million Mark nur in Münzen. Crazy", beschrieb Joey Kelly die ungewöhnliche Aufbewahrungsmethode. Regelmäßig habe er dann die schweren Münzen zur Bank gebracht, um sie einzuzahlen.

Kommerzieller Höhepunkt und verschwenderische Exzesse

Der noch größere kommerzielle Erfolg stellte sich Mitte der 1990er-Jahre mit dem Album "Over the Hump" ein. Laut Joey Kelly explodierten die Umsätze auf bis zu 120 Millionen D-Mark. Mit diesem immensen finanziellen Erfolg kamen jedoch auch verschwenderische Exzesse.

Kelly beschrieb anschaulich die damalige Situation: "Man hat einen Privatjet bestellt für sechs, acht Leute. Und im Endeffekt sind zum Schluss nur zwei Leute geflogen". Diese unnötigen Ausgaben seien typisch für die Phase gewesen: "Das Ding hat 30.000, 40.000 D-Mark gekostet. Also really: Geld verbrannt ohne Ende. Crazy Shit."

Die offenen Worte von Joey Kelly im Podcast "Des Isses" geben einen einzigartigen Einblick in die finanzielle Entwicklung der Kelly Family – von den bescheidenen Anfängen als Straßenmusiker über die ersten Millionen-Umsätze bis hin zum kommerziellen Höhenflug und den damit verbundenen Exzessen.

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