Sarah Engels: ESC-Teilnehmerin gesteht kulinarische Defizite
Die Sängerin Sarah Engels, die Deutschland beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird, hat ein überraschendes Geständnis abgelegt. Die 33-Jährige bezeichnet sich selbst als "superschlechte Köchin", obwohl sie in ihrer Vita einen Sieg bei der TV-Show "Das große Promibacken" verzeichnen kann.
Kulinarisches Talent übersprungen das Gen
"Meine Mutter und meine Oma haben italienische Wurzeln und bei ihnen schmeckt alles immer fantastisch", erklärte die gebürtige Kölnerin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Da wird mit so viel Leidenschaft gekocht. Aber bei mir ist das Gen wohl irgendwie übersprungen worden." Engels, die durch die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" bekannt wurde, steht zu ihrer Aussage: "Ich bin wirklich eine superschlechte Köchin, und das sage ich als zweifache Mama. Aber dazu stehe ich."
Widersprüchlicher Backshow-Erfolg
Diese Einschätzung überrascht umso mehr, als Engels bei "Das große Promibacken" überzeugte. In der Sendung, in der aufwendige Kuchen und Torten hergestellt werden, wusste die Sängerin am Ofen zu beeindrucken. "Dort hat es seltsamerweise auch gut funktioniert", räumte sie ein. Das Multitalent, das am 16. Mai ihren Song "Fire" mit aufwendiger Bühnen-Choreographie präsentieren wird, zeigt damit eine unerwartete Seite.
Kulinarische Mission in Wien
Neben ihren musikalischen Ambitionen verfolgt die Popmusikerin in der österreichischen Hauptstadt auch kulinarische Ziele. "Ich habe schon eine ganze Liste mit Restaurant-Tipps bekommen und das muss in meinem Zeitplan zwischen den Proben unbedingt Platz finden", verriet Engels. Die begeisterte Esserin sieht Wien als idealen Ort für ihre kulinarischen Erkundungen: "Wer mich kennt, weiß: Ich esse einfach wahnsinnig gerne und Wien ist dafür ja der perfekte Ort."
Konkret plant die Sängerin, traditionelle österreichische Spezialitäten zu probieren: "Schnitzel und Kaiserschmarrn – die werde ich dort ganz sicher probieren." Für Engels gehört das kulinarische Erlebnis zum Gesamtpaket des ESC-Aufenthalts: "Die Zeit beim ESC muss man ja auch ein bisschen genießen."
Die Diskrepanz zwischen ihrem Backshow-Erfolg und ihrem Selbstbild als schlechte Köchin bleibt dabei ein interessanter Aspekt ihrer Persönlichkeit, den die Fans der Sängerin nun neu entdecken können.



