Ex-'Let's Dance'-Kandidatin erhebt schwere Vorwürfe gegen Juror Joachim Llambi
Die Tanzshow 'Let's Dance' bei RTL ist für viele Prominente eine aufregende Erfahrung – doch für Sängerin Senna Gammour wurde sie zum Albtraum. Die ehemalige 'Monrose'-Sängerin erhebt nun schwere Vorwürfe gegen Juror Joachim Llambi und spricht von einer 'Horrorzeit' während ihrer Teilnahme 2021.
'Der war richtig mies zu mir': Gammours emotionale Anklage
Im Podcast 'Recall' öffnete die 46-jährige Künstlerin ihr Herz und beschrieb detailliert ihre negativen Erfahrungen. 'Bei mir war es eine Horrorzeit', betonte Gammour mit Nachdruck. Sie macht vor allem Joachim Llambi für ihre schlechten Erinnerungen verantwortlich: 'Der hat sich immer mit mir angelegt. Der war richtig mies zu mir.'
Die Comedienne und Sängerin, die 2021 mit Tanzpartner Robert Beitsch nur den 12. Platz belegte, fühlte sich von Llambi von Anfang an unfair behandelt. 'Der hat mir von vorneherein keine Chance gegeben', klagt Gammour. 'Er hat mir wirklich von Anfang an Steine in den Weg gelegt, sodass ich die Lust am Tanzen verloren habe.'
Persönliche Antipathie statt fachlicher Bewertung?
Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass Llambi seine Bewertung nicht ausschließlich an den Tanzleistungen orientiert habe. Gammour ist überzeugt: 'Llambi sei mit ihrer Persönlichkeit nicht klargekommen und habe diese Antipathie in das Urteil miteinfließen lassen.' Diese vermeintliche Voreingenommenheit habe sie tief getroffen.
'Ich mag diesen Typen überhaupt nicht. Ich kann den nicht riechen', gesteht die sonst selbstbewusste Künstlerin. Die Kritik des 61-jährigen Jurors, der für seine harschen Worte bekannt ist, habe sie emotional stark belastet: 'Ich habe geweint im Hintergrund.'
Forderung nach Entschuldigung und langfristige Folgen
Fünf Jahre nach ihrer 'Let's Dance'-Teilnahme stellt Senna Gammour eine klare Forderung: 'Von dem erwartet man eine Entschuldigung, weil er hat mir echt viel angetan.' Die Erfahrungen bei der Tanzshow hatten nachhaltige Auswirkungen auf ihre Karriere.
'Es hat sich herausgestellt, dass es die schlimmste Produktion für mich war', resümiert Gammour. 'Danach hab ich mich jahrelang nicht ins Fernsehen getraut.' Erst 2024 wagte sie mit 'Grill den Henssler' bei VOX die Rückkehr vor die Kamera, 2025 folgte die erfolgreiche Teilnahme an 'Das große Promibacken'.
Auch Tanzpartner betroffen?
Gammour deutet an, dass nicht nur sie unter der Situation gelitten habe. Über ihren damaligen Tanzpartner Robert Beitsch sagt sie: 'Dem wurde das Leben zur Hölle gemacht.' Beitsch hatte nach der 14. Staffel sein Aus als 'Let's Dance'-Profitänzer bekannt gegeben, begründete dies allerdings öffentlich mit neuen Projekten.
Die Vorwürfe der Ex-Kandidatin werfen Fragen über das Arbeitsklima bei der beliebten RTL-Show auf und zeigen, wie tiefgreifend Jurorkritik bei Teilnehmern nachwirken kann.



