Der Weltfußballverband Fifa berät auf seinem Kongress im kanadischen Vancouver über die Zukunft des umstrittenen Friedenspreises von Präsident Gianni Infantino. Der Preis, der seit seiner Einführung für Unfrieden sorgt, könnte abgeschafft werden. Infantino selbst scheint jedoch weniger um den Preis besorgt zu sein als vielmehr um seine eigene Zukunft.
Ein Preis mit Nebenwirkungen
Der Fifa-Friedenspreis wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um den Frieden durch den Fußball zu fördern. Doch von Anfang an war er umstritten. Kritiker werfen Infantino vor, den Preis vor allem für seine eigenen公关-Zwecke zu nutzen und damit von anderen Problemen des Verbandes abzulenken. Die Debatte in Vancouver könnte nun das Ende des Preises einläuten.
Infantinos Kalkül
Beobachter vermuten, dass Infantino den Preis nicht mehr benötigt, da er seinen Zweck bereits erfüllt habe: die Aufmerksamkeit auf sich und seine Politik zu lenken. Nun wolle er sich ganz auf seine Wiederwahl konzentrieren, die im kommenden Jahr ansteht. Die Abschaffung des Preises könnte ihm dabei helfen, sich von umstrittenen Projekten zu distanzieren und ein neues Image aufzubauen.
Der Kongress in Vancouver dauert noch bis Ende der Woche. Eine Entscheidung über den Friedenspreis wird in den kommenden Tagen erwartet.



