Röttgen bei Lanz: Iran vor wirtschaftlichem Kollaps
Röttgen: Iran steht vor wirtschaftlichem Kollaps

In einer überraschenden Analyse bei Markus Lanz hat der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), einen klaren Sieg der USA im Konflikt mit dem Iran vorhergesagt. Anders als viele Politiker, Experten und Medien sieht der erfahrene Außenpolitiker das iranische Regime kurz vor dem Kollaps.

Iran militärisch und wirtschaftlich geschwächt

Röttgen erklärte: „Iran hat im Grunde nichts mehr. Sie sind militärisch entwaffnet und zerstört. Sie haben noch Raketen, aber sie können sich nicht mehr verteidigen.“ Aus diesem Grund habe der Iran mit der Blockade der Straße von Hormus einen Wirtschaftskrieg begonnen. Die Gegenblockade der USA setze das Regime jedoch massiv unter Druck. Der Iran erhalte kein Geld mehr für Öl, das an China verkauft wird, und könne Ölfelder nicht einfach an- und ausschalten.

Ölförderung vor dem Kollaps

Röttgen erläuterte die technischen Probleme: „Sie müssen das Öl, das sie fördern, in Schiffe oder Tanks füllen. Doch die Lagerkapazität geht zu Ende. Wenn das Öl nicht mehr raus kann, droht das Ölfeld zu versiegen. Das hängt mit geologischen Bedingungen zusammen – es müssen bestimmte Druckverhältnisse herrschen, damit das Öl nach oben kommt.“ Seine Prognose ist dramatisch: „Wenn das passiert, und das ist eher eine Frage von Wochen als von Monaten, dann ist die wirtschaftliche Lebensbasis des Landes zerstört. Das setzt das iranische Regime enorm unter Druck.“

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Midterms für Trump verloren

Die Hoffnung des Iran, US-Präsident Trump müsse vor den Midterms im November einlenken, hält Röttgen für unrealistisch. „Die Midterms sind gelaufen. Als ich das letzte Mal in Washington war, vor etwa zwei Monaten, hat mir jeder republikanische Kongressabgeordnete gesagt, die Midterm-Wahlen werden haushoch verloren. Die Popularität von Trump ist gesunken, der Krieg ist unpopulär – diese Wahlen kann er abschreiben.“

Psycho-PR-Krieg statt echter Stärke

Röttgen betonte, dass die Iraner keinen Krieg wollten und ihre Schwäche kennen. „Sie tun, als hätten sie Zeit, aber das ist das Gegenteil ihrer objektiven Interessenlage. Es ist ein Psycho-PR-Krieg und gleichzeitig ein Wirtschaftskrieg. Zu glauben, die schlauen Iraner stünden kurz vor dem Sieg, halte ich für einen Fehler.“

Markus Lanz kommentierte: „Ein erfrischend anderer Blick. Ich habe so noch nie darauf geguckt. Das zentrale Nadelöhr sind immer die Midterms. Wenn man sagt, das ist gelaufen, dann hat der Mann in Washington plötzlich alle Zeit der Welt.“

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