Ukraine-Krieg: Tote und Verletzte vor Osterwaffenruhe trotz Drohnenangriffen
Tote vor Osterwaffenruhe im Ukraine-Krieg durch Drohnenangriffe

Ukraine-Krieg: Tote und Verletzte vor Osterwaffenruhe trotz Drohnenangriffen

Anlässlich des orthodoxen Osterfests soll im Ukraine-Krieg eine begrenzte Waffenruhe eintreten, doch unmittelbar davor haben sich die Kämpfe mit Drohnenangriffen auf beiden Seiten fortgesetzt. In der ukrainischen Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer wurden nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt. Die Verwaltung der Stadt teilte mit, dass es erhebliche Schäden an zahlreichen Wohnhäusern sowie an einem Kindergarten gegeben habe.

Weitere Angriffe in der Region Sumy

Im Nordosten der Ukraine meldete die Stadt Sumy nach russischen Angriffen mindestens 17 Verletzte. Auch hier wurden Wohnhäuser, ein Kindergarten und eine Vielzahl von Autos beschädigt. Die Angriffe erfolgten trotz der angekündigten Feuerpause, die für das Osterfest geplant ist.

Russische Berichte zu abgeschossenen Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium sprach am Morgen von 99 abgeschossenen ukrainischen Drohnen. Zu möglichen Treffern oder Schäden auf russischer Seite machte das Ministerium jedoch keine Angaben. Dies unterstreicht die anhaltende Intensität der Kämpfe kurz vor der geplanten Ruhephase.

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Geplante 32-stündige Waffenruhe

Die Waffenruhe soll um 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MESZ) beginnen und insgesamt 32 Stunden andauern. Der russische Präsident Wladimir Putin, der im fünften Jahr seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, setzte die Feuerpause nach eigenen Angaben bis Mitternacht am Sonntag an. Der Kreml bezeichnete dies als humanitäre Geste, um Ukrainern und Russen zu ermöglichen, das orthodoxe Osterfest in Ruhe zu feiern.

Reaktionen und historische Vorgänge

Die Ukraine, die seit langem eine Osterwaffenruhe gefordert hat, stimmte dem Vorschlag zu. Allerdings haben sowohl Moskau als auch Kiew angekündigt, auf Angriffe des Gegners zu reagieren. Bei einer ähnlichen Feuerpause zu Ostern im Vorjahr meldeten beide Kriegsparteien zahlreiche Verstöße, was Zweifel an der Einhaltung der aktuellen Vereinbarung aufkommen lässt.

Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass trotz der geplanten humanitären Pause die Gewalt im Ukraine-Krieg unvermindert anhält. Die internationalen Beobachter verfolgen die Situation mit Sorge, da die Eskalation der Drohnenangriffe die fragile Hoffnung auf eine vorübergehende Entspannung zunichtemacht.

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