Trump droht Iran mit Rückbombung in Steinzeit - Kriegsrede ohne klaren Fahrplan
Trump droht Iran mit Rückbombung in Steinzeit

Trump droht Teheran in Weiß-Haus-Ansprache: „Wir bomben sie in die Steinzeit zurück!“

Washington – Nach einem Monat militärischer Auseinandersetzungen mit dem Iran hat sich US-Präsident Donald Trump (79) in einer landesweit übertragenen Ansprache an die amerikanische Nation gewandt. Vor einer Kulisse aus US-Flaggen im Cross Hall des Weißen Hauses legte der Präsident in einer rund 20-minütigen Rede die Kriegsgründe dar und pries die Erfolge der US-Streitkräfte.

Vage Aussagen zum Kriegsende trotz martialischer Drohungen

„Seit einem Monat läuft unsere Operation ‚Epic Fury‘ gegen den weltweit größten staatlichen Terrorunterstützer Iran – und unsere Streitkräfte haben schnelle, entschlossene und überwältigende Siege errungen“, erklärte Trump zu Beginn seiner Rede. Der Präsident behauptete, die iranische Marine sei zerstört, die Luftwaffe liege in Trümmern und „große Teile der Führung sind tot“.

Trotz dieser Erfolgsmeldungen blieb Trumps Fahrplan für ein Ende des Konflikts erstaunlich unkonkret. Zwar betonte er, die USA stünden kurz davor, alle strategischen Ziele zu erreichen und könnten „in Kürze“ die Waffen ruhen lassen. Gleichzeitig drohte er jedoch mit massiver Eskalation: „Wir werden sie in die Steinzeit zurückbomben, wo sie hingehören.“

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Atomwaffen als Hauptargument – aber unklare Strategie

Im Zentrum von Trumps Rechtfertigung für den Krieg stand erneut die iranische Atomambition. „Ich werde niemals zulassen, dass Iran eine Atomwaffe besitzt“, betonte der Präsident nachdrücklich. Allerdings blieb seine Strategie im Umgang mit den 440 Kilogramm atombombentauglichem Uran, über das Iran verfügt, äußerst diffus. „Wir haben sie unter Beobachtung, wenn sie sich rühren, schlagen wir zu!“, lautete seine wenig detaillierte Erklärung.

Besonders bemerkenswert war Trumps Ausweichmanöver bei der brisanten Frage der blockierten Straße von Hormus. Statt konkrete Lösungsvorschläge zu präsentieren, verwies der Präsident darauf, dass die USA selbst kein Öl aus der Region benötigten. „Die Welt muss die Straße von Hormus selbst schützen“, mahnte Trump und äußerte die Hoffnung, dass sich die Meeresenge wie „magisch“ öffnen werde.

Überraschender Verzicht auf Nato-Kritik

Politische Beobachter waren überrascht, dass Trump in seiner Rede auf scharfe Kritik an den europäischen Nato-Partnern verzichtete, die sich geschlossen vom Irankrieg distanziert hatten. Stattdessen setzte der Präsident auf patriotische Töne: „Dieser Einsatz ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und Enkel“ und „Die Welt sieht die Stärke und Entschlossenheit der Vereinigten Staaten.“

Dennoch wächst die Besorgnis im transatlantischen Bündnis weiter. Nato-Generalsekretär Mark Rutte (59) plant laut Informationen des „Wall Street Journal“ für die kommende Woche Krisengespräche in Washington.

Unsicherer Auftakt mit nachlassender Präzision

Zu Beginn seiner Rede wirkte Trump etwas unsicher, gewann jedoch im Verlauf deutlich an rhetorischer Sicherheit. Seine konkreten Angaben zum möglichen Kriegsende blieben jedoch widersprüchlich. Während das Weiße Haus zuvor einen Zeitrahmen von zwei bis drei Wochen kommuniziert hatte, beschränkte sich Trump in seiner Ansprache auf die vage Formulierung: „Ich denke, in zwei oder drei Wochen.“

Auch zum Thema Regimewechsel in Iran lieferte der Präsident kaum substanzielle Details. Zwar behauptete er, dieser sei faktisch bereits erfolgt, da große Teile der iranischen Führung – darunter Ober-Mullah Ali Chamenei (†86) – getötet worden seien. Eine direkte Ansprache an das iranische Volk unterließ Trump in dieser Rede jedoch komplett.

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