Im Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) ermutigt US-Generalkonsulin Jodi Breisler deutsche Bürger, die Vereinigten Staaten zu besuchen. „Natürlich kann man noch in die USA reisen!“, betont die Diplomatin, die seit Oktober 2025 als Generalkonsulin für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen mit Sitz in Leipzig tätig ist.
Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Angesichts eines unberechenbaren US-Präsidenten sei die Pflege der bilateralen Beziehungen wichtiger denn je, so Breisler. Die gelernte Journalistin sieht ihre Aufgabe darin, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Im Interview spricht sie über deutsche Erinnerungskultur, Bergmannsparaden in Minnesota und ein ganz besonderes Doppeljubiläum im Jahr 2026.
Zurückhaltung zu Trump
Auf Fragen zu Donald Trump reagiert die Generalkonsulin zurückhaltend. Sie betont, dass die diplomatische Arbeit unabhängig von politischen Stimmungen in Washington fortgeführt werde. Die USA böten weiterhin vielfältige Reisemöglichkeiten, und die Einreisebestimmungen seien klar geregelt.
Ein besonderes Jahr
2026 stehe ganz im Zeichen eines Doppeljubiläums: 250 Jahre Unabhängigkeitserklärung der USA und 30 Jahre deutsch-amerikanische Freundschaft nach der Wiedervereinigung. Breisler lädt ein, diese Meilensteine gemeinsam zu feiern und die transatlantischen Beziehungen zu stärken.
Das vollständige Interview ist in der MZ-Ausgabe vom 23. April 2026 erschienen.



