Bauernmuseum Wittstock startet Saison mit Kaninchentag: Streicheln und Spezialitäten
Bauernmuseum Wittstock: Großer Kaninchentag zur Saisoneröffnung

Bauernmuseum Wittstock startet Saison mit großem Kaninchentag

Zur Saisoneröffnung im Bauernmuseum Wittstock in der Uckermark dreht sich alles um das Kaninchen. Am Sonntag, dem 12. April, von 12 bis 16 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm, das sowohl die niedlichen als auch die kulinarischen Aspekte der Tiere in den Fokus rückt.

Fachwissen und flauschige Begegnungen

Die weit über die Region hinaus bekannte Züchterfamilie Mittag aus Lübbenow wird mit ihrem umfangreichen Wissen vor Ort sein. Mandy und Maik Mittag sowie ihre Söhne Max und Nik, die mittlerweile erfahrene Jungzüchter sind, beraten zu allen Fragen der Haltung, Fütterung und Hygiene. Auf Wunsch können Interessierte das Gelernte direkt am lebenden Tier besprechen und anwenden.

„Das Thema haben wir gewählt, um damit auch die Kaninchenzuchtvereine einzubeziehen und eine neue Zielgruppe zu erreichen“, erklärt Tobias Kersten vom Vorstand des Heimat- und Museumsvereins zu Wittstock. Die Einbindung weiterer Rassekaninchenzuchtvereine soll zudem die Vernetzung unter den Mitgliedern fördern.

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Kulinarische Highlights vom Grill

Ein besonderer Höhepunkt des Tages sind die kulinarischen Spezialitäten. Maik Mittag stellt selbst Kaninchenbratwurst her und wird diese vor Ort grillen. „Wer mag, kann gern probieren!“, lädt Kersten die Besucher ein. Damit wird die traditionelle Rolle des Kaninchens als Leibspeise im dörflichen Leben lebendig präsentiert.

„Da die Kaninchenzucht und -haltung zum dörflichen Leben seit vielen Jahrzehnten dazu gehört, passt dieses Thema super zu unserer Ausstellung“, betont Kersten. Das Museum zeigt damit einmal mehr seinen Bezug zur regionalen Landwirtschaft und Handwerkskunst.

Geschichte und Technik im Fokus

Neben den tierischen Attraktionen steht auch die Wissensvermittlung im Mittelpunkt. Der Diplom-Museologe und Historiker Frank Saß aus Burg Stargard wird erneut anwesend sein und mit seinem umfangreichen Fachwissen die historischen Ausstellungsstücke erklären.

Egal, ob es um Milchverarbeitung, Tongefäße oder Butterformen aus Holz geht: „Nicht nur über die vielen Exponate im Museum, auch über die Technik im Außenbereich weiß er viel zu berichten und bietet somit auch uns immer wieder die Möglichkeit, Neues zu lernen“, so Kersten.

Veränderte Öffnungszeiten und weitere Veranstaltungen

Seit dem Jahr 2025 hat das Bauernmuseum seine Öffnungszeiten angepasst und ist nur noch einmal im Monat für Besucher geöffnet. „Dafür sind die Termine umfangreicher und mit einem größeren Programm versehen“, erläutert Kersten. Diese Veränderung erleichtert die ehrenamtliche Arbeit des Vereins. Individuelle Besichtigungen können weiterhin unter der Telefonnummer 0172 65 23 925 angemeldet werden.

Die gastronomische Versorgung übernimmt an diesem Tag die Gaststätte „Zum Elch“ aus Schapow, die mit kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl sorgt.

Ausblick: Nächstes Thema ist das Schaf

Nach dem erfolgreichen Auftakt mit dem Kaninchentag folgt am 16. Mai der nächste Veranstaltungshöhepunkt: „Rund um das Schaf“. An diesem Tag werden Schäfereien, Schäfer und diverse Aussteller mit Tierbedarf, Wolle, Fleisch, Milch oder Käse erwartet. Weitere Informationen zum Programm sind aktuell über Facebook und Instagram erhältlich, da sich die offizielle Homepage des Museums noch im Umbau befindet.

Der Kaninchentag im Bauernmuseum Wittstock verbindet somit Tradition, Bildung und Genuss auf einzigartige Weise und lädt Groß und Klein zu einem erlebnisreichen Tag in der Uckermark ein.

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