Reinheitsgebot stirbt aus: Biergeschmack leidet
Reinheitsgebot stirbt aus: Biergeschmack leidet

Eine uralte deutsche Verordnung gilt in der Praxis eigentlich nicht mehr. Der Gaumen muss es ausbaden, meint unser Autor in seinem Videokommentar.

Das Reinheitsgebot wird 510 Jahre alt

Die älteste Lebensmittelverordnung der Welt kommt aus Deutschland. Gemeint ist das deutsche Reinheitsgebot vom 23. April 1516, das jetzt also 510. Geburtstag feiert und ursprünglich von Wilhelm IV. in Bayern erlassen wurde. Es schreibt vor, dass Bier nur aus Wasser, Hopfen und Malz gebraut werden darf.

Warum sich kaum noch einer daran hält

In der heutigen Braupraxis wird das Reinheitsgebot jedoch immer seltener strikt eingehalten. Viele Brauereien verwenden alternative Zutaten wie Reis, Mais oder verschiedene Aromen, um neue Geschmacksrichtungen zu erzeugen oder Kosten zu sparen. Dies führt dazu, dass der ursprüngliche, reine Biergeschmack zunehmend verloren geht.

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Der Geschmack leidet darunter

Unser Autor bedauert diese Entwicklung. Er ist der Meinung, dass der Geschmack des Bieres unter der Missachtung des Reinheitsgebotes leidet. Im Videokommentar oben erklärt er ausführlich, warum die traditionelle Braukunst und die Qualität des Bieres darunter leiden und warum er sich eine Rückbesinnung auf die alte Regel wünscht.

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