München: 250.000 demonstrieren gegen Iran-Regime – Schah-Sohn Pahlavi spricht
250.000 demonstrieren in München gegen Iran-Regime

Massiver Protest in München: Zehntausende solidarisieren sich mit Iran

Die Münchner Theresienwiese verwandelte sich am Samstag in ein Meer aus iranischen Flaggen und lautstarkem Protest. Nach Polizeiangaben versammelten sich rund 250.000 Menschen zu einer Großdemonstration gegen das Regime in Teheran und für Solidarität mit der Bevölkerung im Iran. Die Teilnehmerzahl übertraf damit die Erwartungen der Veranstalter um das Doppelte.

„Es reicht!“ – Emotionale Appelle gegen Unterdrückung

Die Demonstranten, die aus ganz Europa angereist waren, zeigten tiefe Betroffenheit über die Situation im Iran. Ein Teilnehmer brachte die Stimmung auf den Punkt: „Das ist gerade so eine schlechte Situation. Es sind über 40.000 Menschen gestorben, leider. Und die ganze Welt weiß, wir wollen allen zeigen, dass das iranische Regime alles Terroristen sind. Wir wollen diese Regime nicht mehr haben.“ Viele der Anwesenden hatten persönliche Verbindungen zu den Opfern der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten im Iran um das Jahreswechsel.

Reza Pahlavi als umstrittener Redner

Der zeitliche und örtliche Rahmen der Demonstration war bewusst gewählt: Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz nutzte Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs Irans, die Bühne auf der Theresienwiese. Der einflussreichste iranische Oppositionelle im Exil kündigte an, den Iran in eine „demokratische Zukunft“ führen zu wollen. Seine Präsenz spaltete jedoch die Meinungen unter den Demonstranten. Während einige ihn enthusiastisch unterstützten – „Wir wollen Pahlavi, unseren Schah, unseren König zurück“ –, erinnerten andere an die autoritäre Herrschaft seines Vaters.

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Forderungen nach friedlichem Neuanfang und Gerechtigkeit

Die Rednerinnen und Redner der Kundgebung betonten wiederholt die Notwendigkeit eines friedlichen und demokratischen Wandels im Iran. Sie verurteilten scharf die Gewalt des Teheraner Regimes gegen die eigene Bevölkerung und forderten konsequente Konsequenzen: „Die Verantwortlichen der Führung in Teheran müssen für ihre Taten gegen die eigene Bevölkerung verfolgt und bestraft werden.“ Die Demonstration stand symbolisch für die anhaltende internationale Aufmerksamkeit auf die Menschenrechtsverletzungen im Iran und den Wunsch nach politischem Wandel.

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