Meloni verurteilt Deepfake-Foto als politischen Angriff
Meloni: Deepfake-Foto ist politischer Angriff

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich gegen ein Deepfake-Foto zur Wehr gesetzt, das sie in Unterwäsche zeigt. Das manipulierte Bild wurde in sozialen Medien verbreitet und von Meloni als politischer Angriff gewertet. Sie teilte das Foto auf Facebook und wies auf die Gefahren von künstlicher Intelligenz hin.

Melonis Reaktion auf das Deepfake

Meloni erklärte, dass mehrere solcher Bilder in der Vergangenheit mithilfe von KI erstellt und verbreitet worden seien. Diese würden genutzt, um sie politisch anzugreifen und zu diskreditieren. Sie schrieb auf Facebook: „Deepfakes sind ein gefährliches Werkzeug, weil sie jeden täuschen, manipulieren und ins Visier nehmen können. Ich kann mich verteidigen. Viele andere nicht.“

Das Bild zeigt die Politikerin im Bett, nur mit Unterwäsche bekleidet. Meloni räumte ein, dass die Manipulation sie „viel besser aussehen“ lasse, betonte aber, dass manche Menschen „absolut alles“ tun würden, um andere anzugreifen und Lügen zu verbreiten. Ob sie den Vorfall bei der Polizei meldet, ist unklar.

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Warnung vor ungeprüfter Verbreitung

Meloni warnte davor, solche Bilder zu verbreiten, ohne sie auf Echtheit zu prüfen. „Eine Regel sollte immer gelten: erst verifizieren, dann glauben, und erst denken, dann teilen“, sagte sie. Sie appellierte an die Öffentlichkeit, verantwortungsvoll mit Inhalten umzugehen.

Bereits vor zwei Jahren hatte Meloni gegen einen Mann aus Sardinien Anklage erhoben, der pornografische Bilder von ihr erstellt und verbreitet haben soll. Der Fall zeigt die wachsende Bedrohung durch Deepfakes, die nicht nur Prominente, sondern auch die breite Bevölkerung treffen kann.

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