Anklam im Wahlfieber: Rathaus bereitet Bürgermeisterwahl am 12. April vor
Während vor dem Anklamer Rathaus die letzten Wahlkampfaktivitäten der Bürgermeisterkandidaten stattfinden, herrscht im Inneren des Gebäudes konzentrierte Ruhe. Die Wahlvorbereitungen für die entscheidende Abstimmung am kommenden Sonntag laufen nach Angaben der Wahlleitung planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse.
96 Wahlhelfer stehen für reibungslosen Ablauf bereit
Wahlleiterin Ute Peter und ihre Stellvertreterin Ina Beu koordinieren die organisatorischen Abläufe für den Wahltag. Insgesamt 96 Wahlhelfer wurden für die Durchführung der Bürgermeisterwahl verpflichtet. Der Großteil stammt aus Kreis- und Stadtverwaltung, doch erfreulicherweise haben sich auch drei Freiwillige für den Dienst an der Urne gemeldet.
„Mit den eingespielten Teams in den Wahllokalen rechne ich am Sonntagabend mit einer schnellen Auszählung“, erklärt Ute Peter zuversichtlich. Die erfahrenen Wahlhelfer sollen dafür sorgen, dass das Ergebnis zügig feststeht.
Starker Zuspruch zur Briefwahl: Jeder Achte nutzt Alternative
Von den rund 10.200 wahlberechtigten Anklamern haben bereits 1.345 Personen Briefwahlunterlagen beantragt. Dies entspricht einem beachtlichen Anteil von etwa 13 Prozent und liegt damit auf dem Niveau der letzten Bürgermeisterwahl im Jahr 2018.
Besonders bemerkenswert ist die Nutzung des seit 2024 verfügbaren Onlineportals. Gut ein Drittel der Briefwähler hat diesen modernen Weg zur Beantragung der Wahlunterlagen gewählt. Das Portal bleibt auch in den letzten Tagen vor der Wahl weiterhin verfügbar.
Wahlleiterin appelliert an rechtzeitige Briefwahl
Ute Peter bittet alle Wähler eindringlich, bei der Briefwahl ausreichend Zeit einzuplanen. „Die Anforderung der Unterlagen und die Rücksendung per Post sollten in einem realistischen Zeitrahmen erfolgen“, mahnt die Wahlleiterin. Selbst prioritär behandelte Wahlpost könne nicht mehr garantiert am nächsten Tag zugestellt werden.
Für besonders Eilige bietet das Wahlbüro im Rathaus zusätzliche Möglichkeiten:
- Donnerstag: 9-12 Uhr und 13-16 Uhr
- Freitag: 9-12 Uhr und 13-18 Uhr
Hier kann nach Beantragung der Unterlagen direkt vor Ort gewählt werden. Selbst wer den Postweg verpasst hat, kann seine Unterlagen noch bis Sonntag 18 Uhr in den Rathaus-Briefkasten einwerfen.
Hoffnung auf steigende Wahlbeteiligung
Mit der Vielzahl an Wahlmöglichkeiten – von der klassischen Urnenwahl über verschiedene Briefwahlvarianten bis zum Onlineportal – hofft die Wahlleitung auf eine erhöhte Beteiligung. Bei der letzten Bürgermeisterwahl 2018 lag diese bei 43 Prozent, was durchaus noch Steigerungspotenzial bietet.
„Am Ende gibt es also durchaus eine Vielzahl von Möglichkeiten, sein Wahlrecht wahrzunehmen“, fasst Ute Peter zusammen. Die moderne und flexible Wahlorganisation soll möglichst vielen Bürgern die Teilnahme an der demokratischen Entscheidung ermöglichen.



