Förderprogramm für Feuerwehrhäuser: Osterüberraschung für drei Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern
Förderprogramm für Feuerwehrhäuser: Osterüberraschung für Gemeinden

Förderprogramm für Feuerwehrhäuser: Osterüberraschung für drei Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern

Traditionell werden zum Osterfest Feuer angezündet und zünftig gefeiert. In diesem Jahr gab es für die Gemeinden Rothenklempenow, Grambow und Blankensee im Landkreis Vorpommern-Greifswald jedoch einen besonderen Grund zur Freude. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) übergab persönlich Förderankündigungen für den Neubau moderner Feuerwehrgerätehäuser an die jeweiligen Bürgermeister.

Fördermittel in Millionenhöhe für moderne Infrastruktur

Im Fall von Rothenklempenow handelt es sich um Fördermittel in Höhe von 900.000 Euro, die Bürgermeister Rainer Schulze von Ministerin Martin entgegennahm. Die Übergabe fand in Anwesenheit des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Karsten Klinkenberg statt. Auch für Grambow und Blankensee wurden Förderbescheide mit jeweils bis zu 780.000 Euro für den Neubau von Gerätehäusern übergeben.

Die Förderung stammt aus dem Musterfeuerwehrhaus-Programm des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das insgesamt 58 neue Feuerwehrhäuser ermöglichen soll. Allein im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind neun dieser Gebäude geplant. Das Programm verfügt über ein Volumen von 50 Millionen Euro und stellt bereits die zweite Initiative des Landes zur Modernisierung der Feuerwehren dar.

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Anerkennung für ehrenamtliches Engagement

Ministerin Martin würdigte in ihrer Ansprache besonders das Engagement der Feuerwehrkameraden. Erst am Karfreitagabend waren Einheiten aus Mewegen und Rothenklempenow beim Brand eines Einfamilienhauses in Wetzenow im Einsatz gewesen. „Ich habe größte Hochachtung vor ihnen, was sie hier im Ehrenamt leisten und für die Gesellschaft tun, ist beispielhaft“, betonte die Ministerin.

Sie hob hervor, dass die Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern einen unschätzbar wertvollen Dienst für die Menschen leisten. „Dafür ist es unabdingbar, dass sie gut ausgestattet sind“, sagte Martin. Durch das Förderprogramm können die Wehren ihre bestehenden Gebäude kosteneffizient umbauen oder neu errichten, was auch die Attraktivität für Nachwuchskräfte steigert.

Sozialer Zusammenhalt und Jugendarbeit

Die Ministerin verwies auf die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehren: „Die Feuerwehren im Land sorgen nicht nur für den Brandschutz und damit für die Sicherheit der Bürger. Sie leisten auch wertvolle Jugendarbeit und sorgen in den Gemeinden für den sozialen Zusammenhalt“.

Zur Übergabe der Förderbescheide waren nicht nur die aktiven Kameraden, sondern auch Mitglieder der Jugendfeuerwehr angetreten. Dies unterstrich die Bedeutung der Feuerwehren als integrative Gemeinschaftseinrichtungen.

Finanzierung und Bauzeitplan

Bürgermeister Rainer Schulze zeigte sich erleichtert über die Förderung: „Nur mit dieser Förderung ist es uns möglich, das Feuerwehrhaus überhaupt zu bauen“. Zusätzlich erhält die Gemeinde eine Stellplatzförderung in Höhe von 220.000 Euro vom Landkreis, wobei der Kreis mit 110.000 Euro pro Stellplatz einen substantiellen Beitrag leistet.

Die Planungsunterlagen müssen bis zum Sommer fertiggestellt werden, danach kann mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Musterhäuser sollen in der Regel innerhalb von 20 Monaten fertiggestellt sein. Mit der Umsetzung der Bauvorhaben wurde eine Firma aus Rostock beauftragt.

Ministerin Martin betonte abschließend: „Das ist ein wesentlicher Beitrag des Landes, um die Einsatzfähigkeit der Wehren auf einem hohen Niveau zu sichern“. Das Programm folgt auf eine erste Initiative, durch die bereits 310 neue Feuerwehrfahrzeuge angeschafft werden konnten.

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