Leopoldshagen erhält nachträgliche Förderung für bereits fertiges Feuerwehrhaus
Nachträgliche Förderung für Feuerwehrhaus in Leopoldshagen

Leopoldshagen erhält nachträgliche Förderung für bereits fertiges Feuerwehrhaus

Die Gemeindevertretung von Leopoldshagen konnte sich in ihrer jüngsten Sitzung über eine erfreuliche Nachricht freuen. Obwohl das neue Feuerwehrgerätehaus bereits fertiggestellt ist, gab es jetzt eine nachträgliche Förderungserhöhung. Patrick Dahlemann, Chef der Staatskanzlei in Schwerin, überbrachte persönlich die positive Botschaft an Bürgermeister Werner Hackbarth und die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker.

Zehnjähriger Planungsprozess mit steigenden Baukosten

Bürgermeister Werner Hackbarth erinnerte an den langen Weg zum neuen Feuerwehrhaus: "Vor etwa zehn Jahren begannen wir mit den Planungen für das neue Gerätehaus. Vor sechs oder sieben Jahren erhielten wir dann die erste Zusage über 550.000 Euro Förderung", erklärte Hackbarth. Damals seien die Baukosten noch deutlich niedriger gewesen. Insgesamt beliefen sich die Baukosten schließlich auf knapp zwei Millionen Euro, wovon 550.000 Euro vom Land und 330.000 Euro als Stellplatzförderung für drei Parkplätze stammten.

Zusätzliche 200.000 Euro reduzieren Finanzlast

Der Bürgermeister nutzte einen Vergleich mit anderen Feuerwehren als Anlass für weitere Verhandlungen: "Feuerwehren, die neue Gerätehäuser mit zwei Stellplätzen bauten, erhielten etwa 750.000 Euro. Das nahm ich zum Anlass, nach weiteren Mitteln zu fragen", berichtete Hackbarth. Die Verhandlungen zogen sich über Monate hin, doch kurz vor der Einweihung kam der positive Bescheid. Die zusätzlichen 200.000 Euro bedeuten, dass der benötigte Kredit nicht in voller Höhe aufgenommen werden muss.

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Wichtige Entlastung für kommendes Schulprojekt

Diese finanzielle Entlastung kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn bereits steht das nächste große Bauvorhaben an: Der Bau eines Schul- und Hortgebäudes sowie die Sanierung des alten Schulgebäudes. Bürgermeister Hackbarth schätzte die Kosten für dieses Projekt vorsichtig auf etwa fünf Millionen Euro. "Jeder Euro, den wir für die Gemeinde erhalten, hilft uns bei der Realisierung unserer Projekte", betonte er.

Anerkennung für Engagement der Gemeinde

Patrick Dahlemann würdigte das Engagement der Leopoldshagener Gemeindevertretung: "Es war der lange Atem und der Mut der Gemeindevertretung, die diese Investition ermöglicht haben", sagte der Staatskanzleichef. Durch einen Änderungsbescheid wird die Sonderbedarfszuweisung nun von 550.000 auf 750.000 Euro erhöht. Diese Maßnahme wird die Finanzlast des Dorfes deutlich reduzieren und fand bei den anwesenden Gemeindevertretern und Feuerwehrleuten mit Applaus Anerkennung.

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