Nordwestuckermark: Sechs Kandidaten bewerben sich um Bürgermeisteramt
Sechs Kandidaten für Bürgermeisteramt in Nordwestuckermark (08.04.2026)

Nordwestuckermark vor wichtiger Bürgermeisterwahl

Die Gemeinde Nordwestuckermark in der Uckermark steht vor einer bedeutenden politischen Entscheidung. Am 19. April 2026 werden die rund 3600 Einwohnerinnen und Einwohner an die Urnen gerufen, um einen neuen hauptamtlichen Bürgermeister zu wählen. Diese Wahl wird notwendig, da der bisherige Amtsinhaber Roland Klatt (67) vorzeitig aus dem Amt ausscheidet. Ab dem 1. Juni 2026 soll somit ein neues Gemeindehaupt die Geschicke der Kommune für die kommende achtjährige Wahlperiode lenken.

Sechs Bewerber im Rennen um das Rathaus

Insgesamt haben sich sechs Personen für das Bürgermeisteramt beworben, darunter eine Frau und fünf Männer. Das Kandidatenfeld spiegelt eine interessante Mischung aus parteigebundenen und unabhängigen Bewerbern wider, die unterschiedliche berufliche Hintergründe und politische Ausrichtungen mitbringen.

Folgende Personen treten zur Wahl an:

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  • Ralph Ryl (46): Der technische Angestellte kandidiert für die Wählergruppe „Zukunft Nordwestuckermark“.
  • Kevin Dähn (38): Der Soldat geht für die AfD ins Rennen.
  • Bört Büttner-Janner (55): Der Landwirt tritt als parteiunabhängiger Einzelbewerber an.
  • Tobias Kersten (37): Der Klimaschutzmanager bewirbt sich ebenfalls als unabhängiger Kandidat.
  • Jan Matiaske (52): Ein weiterer Landwirt, der sich ohne Parteibindung zur Wahl stellt.
  • Susanne Ramm (45): Die Verwaltungsfachangestellte und City-Managerin komplettiert das Feld als unabhängige Einzelbewerberin.

Vielfältige Perspektiven für die Gemeindezukunft

Die Kandidatenliste zeigt eine bemerkenswerte Bandbreite an beruflichen Profilen und politischen Positionen. Während zwei Bewerber mit parteipolitischer Rückendeckung antreten – Ralph Ryl für die lokale Wählergruppe und Kevin Dähn für die AfD – setzen vier Kandidaten bewusst auf ihre persönliche Unabhängigkeit von etablierten Parteistrukturen.

Besonders interessant ist die berufliche Zusammensetzung: Neben klassischen landwirtschaftlichen Berufen (Büttner-Janner und Matiaske) finden sich ein technischer Angestellter (Ryl), ein Soldat (Dähn), ein Klimaschutzexperte (Kersten) und eine Verwaltungsfachkraft mit Erfahrung im City-Management (Ramm). Diese Vielfalt verspricht unterschiedliche Schwerpunkte in der künftigen Gemeindepolitik.

Die Wahl am 19. April wird zeigen, welches Profil und welche Vision die Wählerinnen und Wähler der Nordwestuckermark für die kommenden acht Jahre bevorzugen. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind: von der Daseinsvorsorge über die Wirtschaftsförderung bis hin zu Fragen des Klimaschutzes und der demografischen Entwicklung.

Die Vorbereitungen für die Wahl laufen auf Hochtouren, und die Kandidaten haben in den kommenden Wochen noch Gelegenheit, sich und ihre Programme der Öffentlichkeit vorzustellen. Für die Gemeinde Nordwestuckermark beginnt damit ein spannender politischer Prozess, der die Weichen für die nähere Zukunft stellen wird.

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