Templiner Senior schlägt begehbare Brunnenanlage für die Kurmeile vor
Senior will Brunnen für Templins Kurmeile

Vorschlag für begehbaren Brunnen soll Templins Kurmeile attraktiver machen

Die Neugestaltung der Templiner Kurmeile, die die historische Altstadt mit der modernen NaturTherme Templin verbindet, beschäftigt die Stadt seit längerem. In zahlreichen Workshops, Bürgerbegehungen und Arbeitseinsätzen wurden bereits verschiedene Konzepte diskutiert, um diesen wichtigen Verbindungsweg aufzuwerten und seine Funktion als mehr als nur ein Hundeauslaufgebiet zu stärken.

Senior bringt innovative Idee aus Südhessen mit

Jetzt hat der Templiner Stefan Lehmann, aktives Mitglied der Radlergruppe des örtlichen Seniorenklubs, einen konkreten Vorschlag eingebracht. Bei seinen regelmäßigen Fahrten entlang der Kurmeile Richtung Buchheide ist ihm aufgefallen, dass zwar einzelne Bänke und eine teilüberdachte Sitzgruppe vorhanden sind, jedoch echte Verweilmöglichkeiten auf der langen Strecke fehlen.

„Die Kurmeile ist wunderschön, aber sie hat auch ihre Defizite“, erklärt Lehmann. „Vor allem geht es meiner Meinung nach darum, die Aufenthaltsqualität zu verbessern.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Inspiration aus dem Kurpark von Soden-Salmünster

Seine Lösung: eine begehbare Brunnenanlage, die sich im vorderen, breiteren Abschnitt der Kurmeile nahe der Feldstraße harmonisch in das bestehende Wegenetz einfügen könnte. Die Inspiration dazu fand Lehmann in einem touristischen Prospekt aus Südhessen, der den Familienpark der Kurstadt Soden-Salmünster zeigt.

Fotograf Holger Leue stellte dem Uckermark Kurier das entsprechende Bild gerne zur Verfügung. Es zeigt genau die Art von Brunnen, die sich Lehmann für Templin vorstellt – ein Erholungs- und Erfrischungsort, der Besucher zum Verweilen einlädt.

Brunnen als Sicht- und Anziehungspunkt

„Die Kurmeile könnte bereits im Eingangsbereich einen Sicht- und Anziehungspunkt vertragen, der Besucher anlockt“, so der Senior. Er ist sich bewusst, dass eine solche Anlage Wasser- und Stromanschlüsse sowie laufende Unterhaltungskosten erfordern würde, betont aber: „Das Kleinod ‚Kurmeile Templin‛ verdient eine Aufwertung. Schließlich nennt sich Templin ‚Kurstadt‛.“

Synergie mit geplanten Sanitäreinrichtungen

Interessanterweise könnte sich der Vorschlag mit anderen Plänen der Stadt ergänzen. Für die aktuelle Saison ist eine provisorische mobile Toilettenanlage vorgesehen, langfristig wünschen sich viele Templiner eine feste Sanitäreinrichtung. Für diese wäre ohnehin ein Wasseranschluss notwendig, was die Realisierung einer Brunnenanlage praktisch unterstützen könnte.

Die Diskussion um die Zukunft der Kurmeile zeigt, wie engagiert die Templiner Bürger an der Gestaltung ihrer Stadt mitwirken. Stefan Lehmanns Idee fügt sich ein in die Bestrebungen, Templin als attraktive Kurstadt mit hoher Lebensqualität weiterzuentwickeln.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration