Susanne Ramm: Die einzige Frau im Rennen um das Bürgermeisteramt
Am 19. April 2026 findet in der Gemeinde Nordwestuckermark eine bedeutende Wahl statt: Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden über ihren neuen hauptamtlichen Bürgermeister. Unter den sechs Kandidaten tritt mit Susanne Ramm (45) die einzige Frau an, die mit einem klaren Konzept und langjähriger Erfahrung überzeugen möchte.
Verwaltungserfahrung als Schlüssel zum Erfolg
Susanne Ramm bringt beeindruckende 25 Jahre Verwaltungserfahrung mit, die sie in verschiedenen Positionen bei der Stadtverwaltung Prenzlau gesammelt hat. Ihre berufliche Laufbahn umfasste Tätigkeiten im Ordnungsamt, als Sachbearbeiterin im Kita-Bereich, in der Wirtschaftsförderung und im Tourismus. Seit 16 Jahren arbeitet sie als Citymanagerin und in der Stabsstelle des Bürgermeisters.
„Diese langjährige Verwaltungserfahrung hilft mir, Abläufe zu verstehen, Strukturen zu verbessern und Projekte erfolgreich umzusetzen“, erklärt Ramm gegenüber dem Uckermark Kurier. Die gebürtige Nordwestuckermärkerin betont, dass sie bewährte Projekte und Arbeitsweisen aus Prenzlau – angepasst an die Strukturen einer ländlichen Flächengemeinde – auch in ihrer Heimatregion umsetzen möchte.
Die Verwaltung als Partner der Bürger
Ein zentrales Anliegen der Kandidatin ist die Schaffung einer leistungsfähigen und modernen Verwaltung. In den vergangenen Jahren habe es in der Gemeinde, insbesondere im Bereich der Kämmerei, mehrere Personalwechsel gegeben. „Eine stabile Verwaltung mit klaren Strukturen, verlässlichen Prozessen und guter Zusammenarbeit ist die Grundlage für erfolgreiche Kommunalpolitik“, betont Ramm.
Die Mutter zweier erwachsener Kinder versteht die Gemeindeverwaltung explizit als Partner der Menschen: „Die Menschen vor Ort, also in jedem einzelnen Dorf, sind diejenigen, die am besten wissen, was gebraucht und verändert werden soll. Ich verstehe die Gemeindeverwaltung als Partner der Menschen, die hier leben.“
Ziele für die Nordwestuckermark
Zu den zentralen Zielen der 45-Jährigen gehören:
- Eine stabile Haushaltsentwicklung
- Eine effiziente Verwaltungsstruktur
- Das Einwerben und die Nutzung von Fördermitteln
- Die Stärkung der Infrastruktur in den Dörfern
- Eine aktive Entwicklung der Gemeinde als attraktiven Wohn- und Lebensort
Ramm möchte die Interessen der Gemeinde nach außen vertreten und eng mit der Gemeindevertretung, den Ortsbeiräten sowie mit Partnern aus Wirtschaft, Landkreis und Land zusammenarbeiten. Sie sieht in der Nordwestuckermark lebenswerte Orte mit großem Potenzial: „Unsere Dörfer sind lebenswerte Orte mit großem Potenzial. Mir ist wichtig, dass wir dieses Potenzial gemeinsam weiterentwickeln und unsere Gemeinde zukunftsfest aufstellen.“
Verbindung zur Heimatregion
Die Nordwestuckermark ist für Susanne Ramm mehr als nur ein Arbeitsort – es ist ihre Heimat. Hier ist sie aufgewachsen, hier lebt ihre Familie seit vielen Generationen. Diese tiefe Verbundenheit zur Region möchte sie in ihre Arbeit als Bürgermeisterin einbringen.
„Ich möchte meine Erfahrung, meine Energie und meine Verbundenheit zur Region einbringen, um gemeinsam mit den Menschen in unserer Gemeinde die Zukunft der Nordwestuckermark aktiv zu gestalten“, erklärt die Kandidatin abschließend. Sie betont, dass es viele aktive Bürgerinnen und Bürger gebe, die etwas in ihren Dörfern bewegen wollten – diese gelte es so unbürokratisch wie möglich zu unterstützen und für die aktive Mitgestaltung ihrer Heimatgemeinde zu begeistern.



