Bürgermeisterwahl in Ueckermünde: Kandidat zieht sich aus Sicherheitsgründen zurück
Ueckermünde: Kandidat zieht sich aus Sicherheitsgründen zurück

Bürgermeisterwahl in Ueckermünde: Ein Kandidat zieht sich aus Sicherheitsgründen zurück

In der Vorbereitung auf die Bürgermeisterwahl in Ueckermünde am 12. April 2026 hat sich ein Kandidat überraschend aus der öffentlichen Berichterstattung zurückgezogen. Der parteilose Einzelbewerber Karsten Berndt hat nach eigenen Angaben aus Sicherheitsgründen auf eine Vorstellung im Nordkurier verzichtet.

Sieben Kandidaten im Rennen um das Bürgermeisteramt

Insgesamt treten sieben Bewerber um die Nachfolge von Bürgermeister Jürgen Kliewe (parteilos) an. Sechs Kandidaten wurden bereits im Nordkurier porträtiert:

  • Meik von Deetzen (Einzelbewerber)
  • Tino Spiegelberg (Einzelbewerber)
  • Martin Kühnl-Mossner (Einzelbewerber)
  • René Hafenstein (Einzelbewerber)
  • Hartmut Baranowski (AfD)
  • Jeremy Brehme (Bündnis Deutschland)

Nur Karsten Berndt hat sich bewusst gegen eine öffentliche Vorstellung entschieden.

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Drei Angriffe als Auslöser für den Rückzug

In einer schriftlichen Mitteilung an den Nordkurier begründete Berndt seine Entscheidung mit besorgniserregenden Vorfällen. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen habe ich entschieden, mich bis auf Weiteres aus der öffentlichen Berichterstattung zurückzuziehen“, schrieb der Kandidat. Der Schutz seiner Familie und seines persönlichen Umfeldes habe für ihn oberste Priorität.

Konkret wurde Berndt Opfer dreier Angriffe:

  1. Die Scheiben seines Büros am Markt wurden zerschlagen
  2. Ein mutmaßlicher Brandsatz wurde auf ein Haus geworfen
  3. Zwei Reifen seines Pkw wurden zerstochen

Diese Vorfälle haben den Kandidaten offenbar dazu bewogen, seine öffentliche Präsenz vorübergehend einzuschränken.

Wahltermin steht fest

Trotz dieser besonderen Umstände wird die Bürgermeisterwahl wie geplant am Sonntag, dem 12. April 2026, stattfinden. Alle sieben Kandidaten werden sich den Wählern stellen, um den Nachfolger für den amtierenden Bürgermeister Jürgen Kliewe zu bestimmen.

Die Entscheidung von Karsten Berndt, sich aus der öffentlichen Berichterstattung zurückzuziehen, wirft Fragen nach der Sicherheit von Kommunalpolitikern auf. Gleichzeitig zeigt sie, wie persönliche Sicherheitsbedenken den Wahlkampf beeinflussen können. Die Wahlbehörden und lokalen Sicherheitskräfte sind nun gefordert, für einen reibungslosen und sicheren Wahlablauf zu sorgen.

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