Insider-Verdacht wächst: Machte Trumps Umfeld mit Kriegswissen Kasse?
Insider-Verdacht: Trumps Umfeld und Kriegsprofite?

Insider-Verdacht nimmt zu: Nutzte Trumps Umfeld Kriegswissen für finanzielle Gewinne?

Ein schwerwiegender Verdacht beschäftigt Medien und Politik: Während der Iran-Konflikt eskalierte und Autofahrer weltweit unter explodierenden Benzinpreisen litten, könnten Insider aus dem Machtzirkel von US-Präsident Donald Trump (79) ihr geheimes Wissen zu Geld gemacht haben. Mehrere Berichte, zuletzt vom österreichischen "Der Standard", legen nahe, dass Personen mit Zugang zu vertraulichen Informationen möglicherweise kurz vor wichtigen Ankündigungen des Präsidenten finanziell profitiert haben.

Verdächtige Ölpreis-Wette kurz vor Trumps Ankündigung

Ein besonders auffälliger Fall ereignete sich am frühen Morgen des 23. März 2026. Plötzlich wurden Termingeschäfte auf einen fallenden Ölpreis im Volumen von einer halben Milliarde Dollar abgeschlossen. Nur fünfzehn Minuten später veröffentlichte Donald Trump auf seiner Plattform "Truth Social" eine überraschende Nachricht: Das Ultimatum an den Iran werde verlängert, und statt der zuvor angedrohten Zerstörung von Energieanlagen sprach der Präsident plötzlich von "produktiven Gesprächen". Die unmittelbare Folge war ein dramatischer Einbruch des Ölpreises – genau das Szenario, auf das die anonymen Spekulanten gewettet hatten.

Anomale Wetten auf politische Ereignisse

Auch auf Prognosemärkten wie Polymarket, wo Nutzer auf verschiedenste Ereignisse wetten können, wurden verdächtige Aktivitäten registriert. Bei Wetten auf die Festsetzung von Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro (63) erzielte ein anonymer Nutzer einen außergewöhnlichen Gewinn von etwa 410.000 Dollar mit einem Einsatz von nur 34.000 Dollar. Diese Wette galt als äußerst unwahrscheinlich, da sie darauf setzte, dass Maduro noch im Januar von US-Spezialkräften festgenommen werden würde.

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Ein weiteres Beispiel betrifft die Tötung des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Chamenei am 28. Februar 2026. Laut "Der Standard" erzielten sechs Polymarket-Konten einen Gesamtgewinn von 1,2 Millionen Dollar mit Wetten auf dieses Ereignis. Die Analysefirma Bubblemaps stellte fest, dass diese Konten erst wenige Stunden vor den tatsächlichen Angriffen auf den Iran mit Geld gefüllt worden waren.

Kriegsminister Hegseth kurzzeitig unter Verdacht

Vorübergehend geriet auch US-Kriegsminister Pete Hegseth (45) in den Fokus der Ermittlungen. Die "Financial Times" berichtete, dass ein Broker aus seinem Umfeld kurz vor Beginn des Iran-Krieges eine Millionen-Investition im Rüstungssektor geprüft haben soll. Die Frage lautete: Sollte hier mit Vorwissen über einen bevorstehenden Konflikt Geld verdient werden? Ein Sprecher des Pentagon wies diese Vorwürfe umgehend und entschieden zurück.

Frühere Vorfälle und politische Reaktionen

Bereits im April 2025 hatte ein ähnlicher Vorfall für Aufsehen gesorgt. Donald Trump postete wenige Minuten nach der Öffnung der New Yorker Börse, es sei ein "großartiger Zeitpunkt" zum Aktienkauf. Nur Stunden später setzte er dann Zölle für die meisten Länder aus, was zu einem deutlichen Aufschwung an den Börsen führte. Die Demokratische Partei sprach damals bereits von einem "Insiderhandelsskandal".

Der demokratische Senator Chris Murphy fasste die jüngsten Verdachtsmomente mit deutlichen Worten zusammen: "Das ist Korruption. Unfassbare, schwindelerregende Korruption." Das Weiße Haus erklärte indes, dass man es nicht dulden werde, wenn Regierungsbeamte mit Insiderwissen finanzielle Vorteile erlangen sollten.

Die Untersuchungen zu diesen Vorwürfen laufen weiter, während die politischen Debatten über Transparenz und Integrität in Regierungskreisen an Intensität gewinnen.

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