Gunnar Schupelius kritisiert FDP-Kandidat Höne: Politiker sollen auf leere Phrasen verzichten
Schupelius kritisiert FDP-Kandidat Höne: Schluss mit leeren Phrasen

Schupelius rechnet mit FDP-Kandidat Höne ab: „Schluss mit leeren Sprechblasen!“

Berlin – Der bekannte Kommentator Gunnar Schupelius hat in seiner aktuellen Kolumne scharfe Kritik an Henning Höne geübt, dem Fraktionschef der Liberalen im nordrhein-westfälischen Landtag. Höne kandidiert im Mai für den Bundesvorsitz der FDP und tritt dabei gegen Wolfgang Kubicki an. Schupelius, der betont, nicht zu den Politikverdrossenen zu gehören, äußert sich dennoch deutlich: „Was ich allerdings schwer ertragen kann, sind Worthülsen und Phrasen.“

Höhnes programmatische Aussagen als leere Worte?

In einem Gastbeitrag für die Tageszeitung Welt hatte Höne die Frage gestellt: „Wie muss der Kompass der FDP aussehen?“ Seine Antworten ließ Schupelius jedoch kalt. Zitate wie „Es sind Liberale, die für ein freies Europa und Wochenendbesuche bei Freunden ohne Grenzkontrollen streiten“ oder „Freiheit ist ein Lebensgefühl. Erst wenn wir das selbst gemeinsam wieder fühlen, können wir das Feuer der Freiheit in anderen entfachen“ seien für den Kommentator typische Beispiele politischer Sprechblasen.

„Mit Verlaub, aber er schwafelt“, so Schupelius pointiert. Er wirft Höne vor, dass aus seinen Worten nicht hervorgehe, wie die FDP konkret handeln wolle. Statt klarer Positionen zu drängenden Themen bleibe es bei vagen Formulierungen.

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Klare Antworten auf drängende Fragen gefordert

Schupelius betont, dass die Bürgerinnen und Bürger aktuell andere Sorgen umtreiben. Sie wollten wissen:

  • Wie kommt Deutschland aus der Krise?
  • Wer bremst die unkontrollierte Einwanderung in die Sozialsysteme?
  • Wie lassen sich bezahlbare Energie und der Erhalt von Arbeitsplätzen sicherstellen?

Der Kommentator verweist auf kontroverse politische Entscheidungen wie den Atomausstieg, den Kohleausstieg oder das Verbrenner-Aus, die aus seiner Sicht Industrie und Mittelstand belasten. „Wer tritt auf die Bremse?“, fragt er provokant. Von Höne erwartet er dazu deutliche Stellungnahmen, keine philosophischen Umschreibungen.

Konsequenzen für die FDP

Für Schupelius steht fest: „Mit heißer Luft und leeren Worten kommt die FDP nie wieder an Deck.“ Sollte Höne keine substanzielleren Inhalte bieten, solle er seiner Meinung nach gar nicht erst antreten. Die Liberalen benötigten klare Positionen, um wieder an politischer Bedeutung zu gewinnen.

Der Kommentar endet mit einer direkten Aufforderung an die Leserschaft, ihre Meinung zu äußern. Schupelius fragt: „Hat Gunnar Schupelius recht?“ und gibt seine E-Mail-Adresse für Rückmeldungen an. Damit unterstreicht er den dialogischen Charakter seiner Kritik, die nicht nur Höne, sondern generell den politischen Diskurs im Blick hat.

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