Berliner PRÜF-Demo zieht mit 1.000 Teilnehmern durch die Hauptstadt
Rund 1.000 Menschen haben sich nach Polizeiangaben an der Berliner Demonstration der bundesweiten PRÜF-Kampagne beteiligt. Die angemeldete Teilnehmerzahl wurde damit vollständig erreicht. Die friedliche Versammlung forderte die Prüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht und zog dabei symbolisch an mehreren Landesvertretungen vorbei.
Demonstrationszug von Brandenburger Tor zu Bundesländer-Vertretungen
Der Demozug startete am historischen Brandenburger Tor und bewegte sich anschließend zu den Landesvertretungen einzelner Bundesländer. Besucht wurden unter anderem die Vertretungen von:
- Bayern
- Hamburg
- Thüringen
Auf zahlreichen Transparenten waren prägnante Slogans zu lesen, die die Kernforderung der Bewegung unterstrichen. Besonders häufig waren Parolen wie „Prüf' heute, schütz' morgen“ oder der kreative Aufruf „Prüf dich glücklich“ zu sehen.
Friedlicher Verlauf und klare Forderungen
Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration durchweg friedlich und ohne nennenswerte Störungen. Die Veranstalter betonten, dass die Abkürzung PRÜF für „Prüfung Rettet Übrigens Freiheit!“ steht und damit den demokratischen Grundgedanken der Bewegung unterstreicht.
Die Teilnehmer forderten konkret, dass das Bundesverfassungsgericht seine Prüfkompetenz bei möglicherweise verfassungsfeindlichen Parteien konsequent anwendet. Die Demonstration verdeutlichte damit die wachsende zivilgesellschaftliche Besorgnis über rechtsextreme Tendenzen im politischen Spektrum.
Die PRÜF-Kampagne hat sich bundesweit etabliert und organisiert regelmäßig Demonstrationen in verschiedenen Städten. Die Berliner Veranstaltung zeigte erneut, dass das Thema Verfassungstreue und der Schutz demokratischer Grundwerte viele Bürgerinnen und Bürger bewegt.



