AfD Sachsen-Anhalt debattiert heidnische Feiertage: Sonnenwendfeiern statt christlicher Feste
AfD Sachsen-Anhalt will heidnische Feiertage einführen

AfD Sachsen-Anhalt debattiert über Einführung heidnischer Feiertage

In der AfD Sachsen-Anhalt gibt es Bestrebungen, zwei im Nationalsozialismus begangene heidnische Feste zu staatlichen Feiertagen zu erklären. Ein Antrag für den Programmparteitag am Wochenende fordert, die Sommersonnenwende und die Wintersonnenwende arbeitsfrei zu stellen.

Antrag aus Magdeburg fordert neue Feiertage

Ein Antrag aus der AfD Magdeburg fordert zwei neue Feiertage. „Dafür können – um zusätzliche Belastungen der Wirtschaft im Lande zu vermeiden – zwei überflüssige christliche Feiertage gestrichen werden“, heißt es im Antrag. Der Entwurf attackiert bereits die christlichen Kirchen, doch einigen Parteimitgliedern geht das noch nicht weit genug.

Programmparteitag am Wochenende

Am Wochenende beschließt die Partei ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl im September. Die Debatte über heidnische Feiertage könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Forderung nach Sonnenwendfeiern als arbeitsfreie Tage sorgt für kontroverse Diskussionen innerhalb und außerhalb der Partei.

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Historischer Hintergrund der Feste

Die Sommersonnenwende und die Wintersonnenwende wurden im Nationalsozialismus als heidnische Feste begangen. Die AfD Sachsen-Anhalt möchte diese Tradition nun wiederbeleben und in den staatlichen Feiertagskalender aufnehmen. Kritiker sehen darin einen Versuch, nationalistische Symbole zu rehabilitieren.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Der Antrag betont, dass durch die Streichung von zwei christlichen Feiertagen keine zusätzlichen Belastungen für die Wirtschaft entstehen sollen. Diese Argumentation wird jedoch von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften skeptisch betrachtet, die auf die komplexen Auswirkungen von Feiertagsänderungen hinweisen.

Politische Reaktionen

Die Debatte über heidnische Feiertage hat bereits politische Reaktionen ausgelöst. Andere Parteien und gesellschaftliche Gruppen kritisieren den Vorstoß als geschichtsvergessen und polarisierend. Die AfD Sachsen-Anhalt verteidigt ihren Antrag als Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Traditionspflege.

Ausblick auf die Landtagswahl

Mit dem Programmparteitag am Wochenende positioniert sich die AfD Sachsen-Anhalt für die anstehende Landtagswahl im September. Die Forderung nach heidnischen Feiertagen könnte zum Wahlkampfthema werden und die politische Landschaft im Bundesland prägen. Die Entscheidung über den Antrag wird mit Spannung erwartet.

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