Am 20. September 2026 findet die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus statt. Dafür werden noch dringend Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Derzeit fehlen noch etwa 2.500 Freiwillige, wie Landeswahlleiter Stephan Bröchler der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Aufruf zeigte Wirkung
Bereits Mitte April hatte Bröchler über soziale Medien einen Aufruf gestartet. Damals klaffte eine Lücke von rund 9.000 Helfern. Seither haben sich etwa 6.500 Interessierte gemeldet. „Das freut mich sehr. Doch wir suchen noch weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger“, betonte der Landeswahlleiter. Er hob hervor, dass Wahlhelfer einen unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen der Demokratie leisten.
Einsatzorte und Vergütung
Insgesamt plant das Landeswahlamt mit 40.000 Wahlhelfern – 5.000 mehr als bei der vorherigen Wahl. Sie werden in etwa 2.500 Urnenwahllokalen und 1.300 Briefwahllokalen eingesetzt. Ihre Aufgaben umfassen die Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs am Wahltag sowie die Auszählung der Stimmen.
Als Dankeschön erhalten die Freiwilligen ein sogenanntes „Erfrischungsgeld“. Die Höhe variiert je nach Einsatzort und Funktion zwischen 80 und 120 Euro. Für Beschäftigte der Berliner Verwaltung gelten reduzierte Sätze.
Schulung wird vergütet
Vor dem Wahltag werden alle Helfer geschult. Die Schulungen finden als Präsenzveranstaltungen statt. Zusätzlich gibt es einen neuartigen digitalen Kurs. Die Teilnahme wird mit 25 Euro für die Online-Schulung und 40 Euro für die Präsenzveranstaltung honoriert.
Interessierte können sich noch bis kurz vor der Wahl beim Landeswahlamt melden. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website der Berliner Wahlleitung.



