Bündnisgrüne in der Uckermark stellen sich hinter CDU-Landrätin Karina Dörk
Der Kreisverband Uckermark von B90/Die Grünen hat sich nach einer intensiven internen Debatte bei der bevorstehenden Landratswahl hinter die Kandidatur von Amtsinhaberin Karina Dörk von der CDU gestellt. Diese Entscheidung wurde von den Co-Vorsitzenden Ines Lehmann-Günther und Patrick Telligmann in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gegeben, nachdem am 14. März ein Gespräch in der Prenzlauer "Blumenhalle" stattfand.
Gründe für die Unterstützung trotz politischer Differenzen
Laut Ines Lehmann-Günther hat Karina Dörk durch ihre sachbezogene und konstruktive Haltung zu den Herausforderungen des Landkreises überzeugt, auch wenn man sich nicht in allen politischen Punkten einig sei. Zu den entscheidenden Faktoren zählen ihr Bekenntnis zum Schutz der Lebensgrundlagen, ihr persönliches Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien, ihre Unterstützung für innovative Wirtschaftspolitik sowie ihre klare Haltung zur Migration, Integration und zum Populismus der AfD.
Patrick Telligmann betonte, dass Dörk für die Bündnisgrünen die einzige Demokratin im Rennen um das wichtigste Verwaltungsamt in der Uckermark sei. Nach dem intensiven Gespräch, in dem sich die Landrätin vielen Fragen des Kreisverbandes stellte, könne man sie als progressiven Menschen zur Wahl empfehlen, obwohl sie als konservative Kandidatin nicht automatisch Unterstützung erhalten hätte.
Kontext der Landratswahl und politische Landschaft
Die Bündnisgrünen sind im aktuellen Kreistag Uckermark, in dem die AfD mit 16 Sitzen die größte Fraktion stellt, nur mit zwei Mandaten vertreten. Dennoch möchte der Kreisverband seine Empfehlung für die am 19. April anstehende Landratswahl abgeben. Einig war man sich bei der Debatte, dass künftig eine umfangreichere Kommunikation der erreichten Ziele und Perspektiven notwendig sei, um die politische Arbeit transparenter zu gestalten.
Diese Unterstützung markiert eine bedeutende politische Allianz in der Uckermark, die über traditionelle Parteigrenzen hinweggeht und auf gemeinsamen demokratischen Werten basiert.



