Eisbären Berlin erleiden deutliche Niederlage im DEL-Halbfinale gegen Köln
Die Eisbären Berlin haben im zweiten Halbfinalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine ernüchternde Niederlage hinnehmen müssen. Am Freitagabend unterlag der deutsche Meister bei den Kölner Haien mit 1:5 (1:0, 0:4, 0:1) vor 18.600 Zuschauern in der ausverkauften Kölner Arena. In der Best-of-seven-Serie steht es nun ausgeglichen mit 1:1.
Guter Start, aber Zusammenbruch im zweiten Drittel
Die Berliner starteten konzentriert in die Begegnung und nutzten ihre erste echte Druckphase effektiv. Yannick Veilleux erzielte in der 15. Minute den Führungstreffer für die Hauptstädter, nachdem beide Teams in der Anfangsphase defensiv stark standen und nur wenige Torchancen zuließen.
Doch nach der ersten Pause verlor die Mannschaft von Trainer Serge Aubin völlig ihre Linie. Die Eisbären leisteten sich zahlreiche individuelle Fehler und gaben das Spiel im zweiten Drittel aus der Hand. Patrick Russell sorgte mit seinen Toren in der 22. und 29. Minute für die Wende zugunsten der Kölner.
Kölner Haie dominieren mit vier Toren in einem Drittel
Nur 22 Sekunden nach Russells zweitem Treffer baute Dominik Bokk die Führung der Gastgeber aus. Louis-Marc Aubry erzielte in der 34. Minute das vierte Kölner Tor in diesem Drittel, woraufhin die Berliner Torhüter wechselten: Jake Hildebrand ersetzte Jonas Stettmer zwischen den Pfosten.
Trotz des deutlichen Rückstands blieben die Eisbären bemüht, konnten aber keine weitere Torchance mehr verwerten. Im Schlussabschnitt sorgte Gregor MacLeod in der 44. Minute mit dem fünften Treffer für den endgültigen Stand von 5:1.
Serie ausgeglichen vor den nächsten Spielen
Mit dieser Niederlage müssen die Eisbären Berlin den Ausgleich in der Halbfinalserie hinnehmen. Nachdem sie das erste Spiel für sich entscheiden konnten, steht es nun 1:1 in der Best-of-seven-Serie. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Hauptstädter aus dieser deutlichen Niederlage lernen und ihre Serie fortsetzen können.
Die Kölner Haie hingegen zeigten eine überzeugende Leistung, besonders im zweiten Drittel, und bewiesen ihre Stärke als ernstzunehmender Kontrahent im Kampf um den Einzug ins DEL-Finale.



