Nathan Aspinall überrascht mit Eminem als Walk-on-Song beim German Darts Grand Prix
Aspinall überrascht mit Eminem als Walk-on-Song in München

Überraschungsmoment in München: Aspinall tauscht Walk-on-Song aus

Beim German Darts Grand Prix in der bayerischen Landeshauptstadt München sorgte der englische Profi Nathan Aspinall für eine musikalische Überraschung. Statt wie gewohnt mit dem Klassiker „Mr. Brightside“ von The Killers auf die Bühne zu kommen, erklang beim Einlaufen zum Halbfinale der Hit „Lose Yourself“ von Eminem. Diese unerwartete Veränderung ließ zunächst vermuten, es könnte sich um eine technische Panne handeln, doch wie sich herausstellte, war die Aktion sorgfältig geplant.

Geplante Änderung statt Zufall

Der als „The Asp“ bekannte Dartspieler hatte sich die Nutzung des Eminem-Songs explizit im Vorfeld von der Professional Darts Corporation (PDC) genehmigen lassen. Aspinall ist normalerweise dafür bekannt, mit „Mr. Brightside“ einzulaufen und damit regelmäßig die Stimmung in den Hallen anzuheizen. Doch auch mit „Lose Yourself“ gelang ihm dies in München eindrucksvoll. Die Fans feierten den Song enthusiastisch, und Aspinall selbst zeigte sich sichtlich motiviert von der musikalischen Begleitung.

Bereits bei einigen Showevents hatte der Engländer mit dem Eminem-Klassiker experimentiert, und auch bei PDC-Turnieren wird der Song gelegentlich im Vorfeld gespielt. Allerdings wechselte Aspinall bisher stets zu „Mr. Brightside“, sobald der eigentliche Walk-on begann. In München blieb es jedoch bei „Lose Yourself“, was die Besonderheit des Moments unterstrich.

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Musikalischer Wechsel als Erfolgsrezept

Der neue Walk-on-Song schien Aspinall tatsächlich beflügelt zu haben. Im Halbfinale gegen den Niederländer Kevin Doets zeigte er eine dominante Vorstellung und siegte mit 7:2 in Legs. Mit einem starken Average von 106,40 Punkten übertraf er Doets, der auf 93,15 Punkte kam, deutlich und zog souverän ins Finale des German Darts Grand Prix ein. Dieser Erfolg setzte sich in der Turnierbilanz fort, nachdem Aspinall zuvor bereits seinen Landsmann Andrew Gilding mit 6:4 sowie die deutschen Starter Martin Schindler mit 6:2 und Ricardo Pietreczko mit 6:5 ausgeschaltet hatte.

Die ungewöhnliche musikalische Wahl unterstreicht, wie wichtig psychologische Faktoren und persönliche Rituale im Profi-Darts sind. Aspinalls Entscheidung, einen anderen Song zu wählen, zeigt nicht nur seine Flexibilität, sondern auch den bewussten Einsatz von Stimmungsmomenten, um sich und das Publikum zu motivieren. Die Reaktion der Münchner Halle bewies, dass dieser Schachzug voll aufgegangen ist.

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