Bakayokos Zukunft ungewiss: Hat RB Leipzigs Trainer Werner für Klopp-Transfer keine Verwendung?
Beim 2:1-Sieg am Osterwochenende in Bremen gehörte Johan Bakayoko erneut zu den Verlierern. Der 22-jährige Flügelspieler war – wie bereits vor der Länderspielpause beim 5:0 gegen Hoffenheim – gar nicht zum Einsatz gekommen. Der im Sommer mit Unterstützung von Global-Boss Jürgen Klopp nach Leipzig geholte 18-Millionen-Euro-Neuzugang läuft weiterhin seinen eigenen Erwartungen hinterher.
Muskuläre Probleme und fehlende Spielpraxis
Nach muskulären Problemen zum Jahreswechsel ist Bakayoko nicht mehr richtig in Tritt gekommen. Seit Januar verzeichnet der Belgier nur 60 Spielminuten auf dem Tacho. Sein letzter Startelfeinsatz datiert bereits auf Mitte Dezember beim 1:3 bei Union Berlin. Angesichts dieser Entwicklung und der vergangenen Monate ist selbst seine Zukunft beim Bundesligisten im Sommer offen.
Trainer Werner zu den schwierigen Personalentscheidungen
Über den Nichteinsatz des 18-fachen belgischen Nationalspielers in Bremen äußerte sich Trainer Ole Werner auf Nachfrage: „Ich habe ja über die Qualität gesprochen, die unsere Spieler haben. Und dann geht es immer darum, dass man auf einem sehr hohen Niveau Abwägungsentscheidungen trifft, auch taktische Überlegungen hat, wie man vielleicht einwechselt.“
Der 37-jährige Coach fügte hinzu: „Das sind immer schwierige Entscheidungen, die fallen einem nicht leicht, aber am Ende geht es um die Mannschaft und darum, dass wir als Mannschaft unsere Ziele erreichen. Und da ist jeder Einzelne wichtig, auch die Jungs, die dann heute nicht zum Einsatz kommen.“
Konkurrenzsituation verschärft sich
Besonders bitter für Bakayoko: Direkter Konkurrent Brajan Gruda fehlte in Bremen verletzt. Dennoch erhielten Tidiam Gomis und Conrad Harder als Offensivwechsel den Vorzug vor dem Belgier. Gruda soll am Samstag gegen Gladbach wieder zur Verfügung stehen, was die Aussichten für Bakayoko bei RB Leipzig weiter trübt.
Die Situation wirft Fragen auf, ob Trainer Werner für den mit Jürgen Klopps Hilfe initiierten Transfer tatsächlich Verwendung hat oder ob der Sommer eine Trennung bringen könnte. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Bakayoko den Sprung zurück in die Startformation schafft oder seine Leipzig-Zeit bereits dem Ende entgegengeht.



