Bayer Leverkusen: 175 Millionen Euro auf der Bank - Hjulmands Luxusproblem vor Dortmund
Bayer Leverkusen: 175 Millionen Euro auf der Bank vor Dortmund

Bayer Leverkusens Luxusproblem: 175 Millionen Euro auf der Reservebank

Leverkusen – Ein beiläufiger Satz von Trainer Kasper Hjulmand (53) enthüllte nach dem 6:3-Sieg gegen den VfL Wolfsburg die neue Realität bei Bayer Leverkusen. „Auch die Spieler, die von der Bank kamen, haben gezeigt, dass wir dieses Spiel gewinnen mussten“, sagte der Däne und verwies damit auf eine beeindruckende Tatsache: Die Feldspieler auf der Leverkusener Ersatzbank hatten einen Gesamtmarktwert von 109 Millionen Euro.

Drei Millionen-Ersatzspieler mit entscheidender Wirkung

Im Verlauf der zweiten Halbzeit gegen den Abstiegskandidaten Wolfsburg brachte Hjulmand gleich drei dieser hochkarätigen Reservisten ins Spiel:

  • Patrik Schick (30/Marktwert: 20 Millionen Euro)
  • Malik Tillman (23/Marktwert: 30 Millionen Euro)
  • Ernest Poku (22/Marktwert: 25 Millionen Euro)

Das Trio lieferte prompt drei Scorerpunkte: Schick traf per Elfmeter zum wichtigen 3:3-Ausgleich, während Tillman den Schlusspunkt auf Vorlage von Poku setzte. Diese Leistungen sind starke Argumente für eine Rückkehr in die Startformation.

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Noch teureres Personalproblem vor Dortmund-Spiel

Die Auswahl für das wichtige Bundesliga-Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr) wird noch „teurer“: Hjulmand wird über Härtefälle mit einem Marktwert von über 175 Millionen Euro verfügen. Der Grund für diesen Luxus ist das Achtelfinal-Aus in der Champions League gegen Arsenal, das Leverkusen von europäischen Verpflichtungen befreit hat.

Nur in zwei Wochen steht eine Doppelbelastung an: das Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern am 22. April. Ansonsten kann sich Hjulmand im Liga-Endspurt um die Qualifikation für die Königsklasse voll auf die Bundesliga konzentrieren.

Fast vollständiger Kader mit wenigen Ausnahmen

Die Konkurrenz bei der Werkself ist riesig. Gegen Dortmund kehrt Aleix Garcia (28/Marktwert: 20 Millionen Euro) nach seiner Gelbsperre wahrscheinlich in die Startelf zurück und würde damit Equi Fernández (23/Marktwert: 22 Millionen Euro) auf die Bank verweisen.

In der Defensive gibt es positive Nachrichten: Verteidiger Jarell Quansah (23/Marktwert: 45 Millionen Euro) trainierte zu Wochenbeginn individuell und könnte nach seiner Oberschenkelverletzung zumindest in den Kader zurückkehren. Auch Lucas Vázquez (34/Marktwert: 2,5 Millionen Euro) macht nach seiner Wadenverletzung Fortschritte und ist für Dortmund wieder eine Option.

Nur zwei Spieler fehlen definitiv: Arthur (23), der sich nach einem Syndesmose-Riss im Aufbau befindet, und Martin Terrier (29), der nach einer Oberschenkelverletzung die Saison vorzeitig beenden musste.

Spannende Sturmfrage: Schick und Kofane als Doppelspitze?

Besonders interessant ist die Besetzung im Angriff. Gegen Dortmund spricht vieles für die Variante mit dem laufstarken Christian Kofane (19/Marktwert: 40 Millionen Euro). Allerdings war die Kombination aus Schick UND Kofane nach der Pause gegen Wolfsburg spielentscheidend.

Warum nicht beide als Doppelspitze gegen den BVB einsetzen? Trainer Hjulmand dazu: „Das haben wir früher auch gemacht. Zum Beispiel bei Manchester City. Es funktioniert ganz gut mit den beiden. Es ist definitiv eine Möglichkeit.“

Mit einem fast vollständigen Kader und enormer Qualität in allen Positionen steht Bayer Leverkusen bestens gerüstet für den Endspurt der Bundesliga-Saison. Das einzige Problem für Hjulmand: Welche seiner hochkarätigen Spieler er auf die Bank setzen muss.

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