Borussia Dortmund bestätigt Interesse an Sancho-Rückkehr
Borussia Dortmund hat offiziell Interesse an einer Rückkehr von Jadon Sancho bekräftigt. Der Verein prüft derzeit intensiv verschiedene Spieleroptionen, um das Team zu verstärken, wie Sportchef Lars Ricken in einem aktuellen Interview mit der „Sport Bild“ erklärte. „Das machen wir auch bei Jadon“, betonte der 49-jährige Geschäftsführer und bestätigte damit die anhaltenden Spekulationen über eine erneute Verpflichtung des englischen Offensivspielers.
Sanchos Vergangenheit und aktuelle Situation
Jadon Sancho stand bereits von 2017 bis 2021 bei Borussia Dortmund unter Vertrag und kehrte in der Saison 2023/2024 auf Leihbasis von Manchester United noch einmal zum BVB zurück. Derzeit ist der 26-Jährige an Aston Villa ausgeliehen, während sein Vertrag bei Manchester United nach dieser Spielzeit ausläuft. Nach seinem damaligen Wechsel für eine Ablösesumme von 85 Millionen Euro konnte Sancho nicht mehr an seine früheren Leistungen anknüpfen und wurde seit 2021 auch nicht mehr für die englische Nationalmannschaft berücksichtigt.
Mögliche Rolle im BVB-Kader
Beim BVB könnte Jadon Sancho die Position von Julian Brandt übernehmen, dessen auslaufender Vertrag nicht verlängert wurde. Diese Option wird intern intensiv diskutiert, wie Lars Ricken andeutete. Der Sportchef betonte jedoch, dass der Verein viele Spielerprofile analysiere, um die Mannschaft optimal zu ergänzen.
Dementierte Transfergerüchte
Gleichzeitig erteilte Ricken anderen Spekulationen eine klare Absage. Eine Verpflichtung von Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim wurde verneint, und Gerüchte über eine Leihe von Nationalstürmer Nick Woltemade von Newcastle United bezeichnete er als „kalte Spur“. „Wir haben auf der Position Serhou Guirassy und Fabio Silva. Ich denke, da sind wir hervorragend aufgestellt“, erklärte der Geschäftsführer und unterstrich damit die aktuelle Stärke im Angriffsbereich.
Die Transferplanungen des BVB bleiben damit im Fokus, wobei eine Rückkehr von Jadon Sancho eine realistische Option darstellt, während andere Gerüchte vorerst vom Tisch sind.



