Antonio Conte bringt sich als Italiens Nationaltrainer ins Gespräch
Der Trainer des SSC Neapel, Antonio Conte, hat sich selbst als potenzieller Kandidat für die vakante Position des italienischen Nationaltrainers präsentiert. Bei einer Pressekonferenz in Rom verwies der 56-Jährige auf seine frühere Tätigkeit als Chefcoach der Squadra Azzurra zwischen 2014 und 2016 und betonte seine Eignung für den Posten.
Conte betont Erfahrung und Ehre der Aufgabe
„Wenn ich Präsident des Fußballverbands wäre, würde ich mich natürlich auch in Betracht ziehen“, sagte Conte und hob hervor, dass er über die nötige Erfahrung verfüge, da er das Umfeld bereits kenne. Eine erneute Berufung bezeichnete er als ehrenvolle Aufgabe: „Nationaltrainer des eigenen Landes zu sein, ist etwas Schönes. Man repräsentiert das Land.“ Conte trainiert den SSC Neapel seit 2024 und gewann im vergangenen Jahr mit dem Club die Meisterschaft.
Entscheidung über Nachfolge von Gennaro Gattuso noch offen
Zugleich machte Conte deutlich, dass eine Entscheidung über eine mögliche Nachfolge von Gennaro Gattuso noch nicht ansteht. Italiens Nationalmannschaft hatte zum dritten Mal in Folge die Qualifikation zu einer Weltmeisterschaft verpasst, nachdem sie im Elfmeterschießen des Playoff-Duells gegen Bosnien-Herzegowina scheiterte. Dies kostete Gattuso den Job, und auch Verbandschef Gabriele Gravina sowie Sportdirektor Gianluigi Buffon legten ihre Ämter nieder.
Derzeit werden neben Conte auch andere Trainer als aussichtsreiche Kandidaten für den Posten gehandelt. Die Situation bleibt somit ungewiss, während der Fußballverband Italiens nach Lösungen sucht, um die Krise zu überwinden und die Nationalmannschaft wieder auf Erfolgskurs zu bringen.



