Ende nach Fortuna-Abstieg: „Ich weiß, dass das bei mir so sein wird“
Ende nach Fortuna-Abstieg: „Ich weiß, dass das bei mir so sein wird“

Nur 34 Tage nach seinem Amtsantritt hat Alexander Ende (46) die ganze Härte des Abstiegskampfes zu spüren bekommen. Obwohl der Neu-Trainer die Mannschaft zu zwei Heimsiegen gegen Dresden und Elversberg (3:1) pushen konnte, erlebte er in Fürth einen Rückschlag: Eine 0:3-Niederlage, die niemand erwartet hatte. Entsprechend fassungslos zeigte sich Ende nach der Partie, die den Abstieg in die 3. Liga besiegelte.

Die Nacht nach dem Abstieg

„Ich habe nicht geschlafen“, gestand Ende. „Die Verarbeitung wird noch einige Tage dauern. Es ist schwer zu akzeptieren, aber im Sport gibt es solche Situationen. Das ist ein Schlag in die Magengrube. Damit habe ich nicht gerechnet, und es war zu verhindern.“

Umgang mit dem Absturz

„Der nächste Schritt, der jetzt schnell folgen muss, ist, dass man das annimmt und dann hart und schlau arbeitet, um die neue Saison zu planen, in der wir wieder erfolgreich Fußball spielen wollen. Die Arbeit beginnt schon jetzt. Wir werden in den nächsten Tagen zusammensitzen, obwohl wir die Enttäuschung noch in den Knochen haben.“

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Abschied von der Mannschaft

„Ich denke, jedem ging es so wie mir – sehr enttäuscht und wütend. Die Gefühle, die ich in mir trage, habe ich in der Kabine wahrgenommen. Die Stimmung war das Gegenteil von ausgelassen. Es sind Tränen geflossen, und das war emotional. Ich hatte bei keinem das Gefühl, dass es ihm egal war – aber ich weiß nicht, ob meine Antennen gerade gut sind, weil ich selbst noch Frust in mir trage.“

Planung für die neue Saison

„Wir reden über eine Zukunft, über die ich noch nicht viel sagen kann. Es gibt Vorstellungen, Profile und Dinge, die in der Kaderplanung wichtig sind: Gier, Hunger und Intensität stehen ganz oben. Aber ich kann noch nicht sagen, wie die Mannschaft aussehen wird.“

Ende verspricht: „Jeder, der mich als Trainer live erlebt hat, weiß, dass es an Energie, Tatendrang und Power nie fehlen wird. Ich brauche einen Moment, aber in ein paar Tagen geht der Blick wieder nach vorne. Dann werden wir den Verein maximal in die richtige Richtung schieben und Vollgas geben. Ich weiß, dass das bei mir so sein wird.“

Wunsch-Kader

„Der Prozess startet jetzt. Ideen wachsen, und wir tauschen uns aus. Die Zusammenstellung hat viele Facetten: Qualitäten, Altersstrukturen, Hierarchie, Attribute für die Spielphilosophie, Verfügbarkeiten, Waffen, Körperlichkeit. Es geht nicht darum, einen Kader mit tollen Spielern zusammenzustellen, sondern die bestmögliche Passung zu finden.“

Die 3. Liga

„Pauschal kann man nicht sagen, welcher Fußball dort gespielt wird. Es gibt physisch starke Mannschaften, spielerische Ansätze wie bei den zweiten Mannschaften oder dem SC Verl, aber auch Teams, die ums Überleben kämpfen und das Umschaltspiel bevorzugen. Es ist vieles vertreten.“

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