Klose warnt seine Spieler: Diese Entwicklung soll sich nicht wiederholen
Bis Saisonende soll es für den 1. FC Nürnberg noch öfter Grund zum Jubeln geben. Mit der offiziellen Zielsetzung, einen Platz unter den Top 7 zu erreichen, startete der Club in die aktuelle Spielzeit. Aktuell befindet sich die Mannschaft jedoch auf dem 8. Tabellenplatz und hat sechs Punkte Rückstand auf den begehrten Rang, den der 1. FC Kaiserslautern belegt.
Ambitioniertes Ziel mit nur sechs Spielen verbleibend
Bei nur noch sechs verbleibenden Partien bleibt es durchaus ambitioniert, dieses Ziel noch zu erreichen. Trainer Miroslav Klose (47) macht für den Schlussspurt der Saison ohnehin eine ganz andere Rechnung auf. Für ihn zählt in allererster Linie ein einstelliger Tabellenplatz: „Das habe ich ja schon letzte Saison ausgesprochen. Das haben wir aber nicht geschafft, weil wir die letzten sechs Spiele nicht so bestritten haben, wie wir uns das vorgestellt haben. Jetzt haben wir wieder nur noch sechs Spiele. Und jetzt müssen wir anders auftreten.“
Absturzverbot von Klose für die letzten Spiele
Im vergangenen Jahr holte der 1. FC Nürnberg aus den letzten sechs Partien nur 7 von möglichen 18 Punkten und fiel so noch aus den Top Ten heraus. Diese Entwicklung soll sich auf keinen Fall wiederholen. Klose betont: „Wir hatten andere Gegner und ein schweres Restprogramm letztes Jahr. Jetzt ist es so, dass es für alle unsere Gegner noch um alles geht. Auch das ist schwer genug.“
50-Punkte-Marke als weiteres Wunschziel
Sehr wahrscheinlich ist es auch zu schwer, ein anderes Wunschziel noch zu schaffen. Denn erst ein einziges Mal seit dem Bundesligaabstieg 2019 schaffte es der FCN in einer Zweitligasaison, die 50-Punkte-Marke zu knacken. Das war in der Saison 2021/2022 unter Ex-Trainer Robert Klauß (41). Damals schloss man die Saison mit 51 Zählern auf Platz 8 ab.
Um das in dieser Saison noch hinzubekommen, dürfte sich die Mannschaft nur noch eine Niederlage und ein Unentschieden leisten. Klose tritt deshalb auf die Bremse: „Das ist vielleicht ein Wunsch von vielen. Aber wenn ich den äußere, dann muss man da auch hinterher sein. Dafür ist unsere junge Mannschaft in dieser engen Liga aber noch zu unkonstant.“
Die letzten sechs Spiele der Saison werden somit zur entscheidenden Bewährungsprobe für den 1. FC Nürnberg und seinen Trainer Miroslav Klose. Die Mannschaft muss zeigen, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und in der Lage ist, unter Druck zu bestehen.



