Christoph Kramer rechnet mit Dresscode-Vorschriften bei Amazon Prime ab
Der ehemalige Bundesliga-Profi und Weltmeister von 2014, Christoph Kramer, hat sich in einem aktuellen Podcast deutlich über die Kleidervorschriften seines Arbeitgebers Amazon Prime beschwert. Der Fußball-Experte, der regelmäßig für den Streaming-Dienst im Einsatz ist, hält die Herangehensweise für veraltet und kritisiert insbesondere das Verbot von Sneakern.
'Wo darf man keine Sneaker anziehen?'
Im Podcast Copa TS äußerte Kramer sein Unverständnis über die strengen Regeln: 'Bei Prime muss man schon so ein bisschen gucken. Die verbieten schon viel. Man darf zum Beispiel keine Sneaker anziehen, wo man sich denkt: Hä? Wo darf man keine Sneaker anziehen?' Der 35-Jährige zeigte sich verwundert über diese Einschränkung, die seiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß ist.
Unterschiedliche Standards in verschiedenen Ländern
Besonders ärgerlich findet Kramer, dass die Vorschriften aus England kommen, während die italienischen Kollegen bei Amazon Prime deutlich mehr Freiheiten haben. 'Die Italiener bei Prime dürfen aber alles anziehen', verglich der Experte. Er kritisierte, dass sich die deutschen Mitarbeiter diese Regeln hätten 'aufschwatzen' lassen, während sich die italienischen Kollegen nicht vorschreiben ließen, was sie zu tragen hätten.
Einsatz beim Champions-League-Spitzenspiel
Am Dienstagabend wird Kramer trotz seiner Kritik erneut für Amazon Prime im Einsatz sein. An der Seite von Mats Hummels, Josephine Henning und Moderator Jonas Friedrich wird er beim Champions-League-Kracher zwischen Real Madrid und dem FC Bayern seine Expertise zum Besten geben. Ob er sich für dieses Spitzenspiel besonders schick machen wird, bleibt abzuwarten.
Kramer äußerte sich selbstkritisch zu seinem Stil: 'Die wollen, dass man so auf schick macht, aber ich kann nicht so richtig schick und schick sieht bei mir auch irgendwie sch***e aus.' Dennoch betonte er, dass er mittlerweile mit seinem Kleiderschrank zufrieden sei, nur könne er ihn nicht richtig 'auskosten', weil er immer bestimmte Vorgaben einhalten müsse.
'Wir sind in 2026'
Der ehemalige Profi-Fußballer machte deutlich, dass er die Dresscode-Vorschriften für nicht mehr zeitgemäß hält: 'Wir sind in 2026. Wo darf man keine Sneaker tragen? Sneaker sind doch auch voll schick, das macht gar keinen Sinn.' Kramer stellte die grundsätzliche Frage, von wem dieser Dresscode komme, und bezeichnete ihn als 'sowas von überholt'.
Die Kritik des erfahrenen Fußball-Experten wirft ein Schlaglicht auf die unterschiedlichen Arbeitskulturen innerhalb internationaler Medienunternehmen und die Diskussion um angemessene Kleidungsvorschriften in modernen Arbeitsumgebungen.



