Marteria: Hansa Rostock hat gute Aufstiegschance - WM weniger attraktiv als Olympia
Marteria sieht gute Chance für Hansa-Aufstieg

Marteria brennt für Hansa Rostock und sieht Aufstiegschancen

Der gebürtige Rostocker und erfolgreiche Rapper Marteria, mit bürgerlichem Namen Marten Laciny, ist ein leidenschaftlicher Fan seines Heimatvereins FC Hansa Rostock. Im exklusiven Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur äußerte sich der 43-Jährige äußerst optimistisch über die aktuellen Aufstiegsambitionen des Vereins in die 2. Bundesliga.

„Wir haben eine unfassbar gute Chance“

„Ich habe das Gefühl, dass wir eine wirklich gute Chance haben und dass sich die Mannschaft endlich gefunden hat“, erklärte Marteria mit spürbarer Begeisterung. „Dazu kommt, dass wir einen unfassbar tollen Trainer haben, der das Team optimal führt.“ Der Musiker, der in seiner Jugend selbst für die Nachwuchsmannschaft des FC Hansa sowie für die deutsche U17-Nationalmannschaft kickte, betonte die regionale Bedeutung: „Das ist gerade das krasse Ding in Mecklenburg-Vorpommern. Hier fiebern aktuell alle mit, dass der Aufstieg irgendwie klappt und wir das gemeinsam hinkriegen.“

Obwohl am kommenden Freitag sein neues Album „Zum Glück in die Zukunft III“ erscheint, stehe für ihn momentan eigentlich nur ein Thema im Vordergrund: „Mir geht es gerade wirklich nur um Hansa und darum, dass wir irgendwie aufsteigen“, scherzte der Künstler.

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Engagement über die Musik hinaus

Marteria beweist seine Verbundenheit mit dem Verein nicht nur durch Worte. Erst im vergangenen Jahr trat er im Rostocker Ostseestadion bei einem Benefizspiel an, bei dem unter anderem Ex-Nationalspieler Stefan Beinlich und TV-Koch Tim Mälzer mitwirkten. Die Einnahmen dieser Veranstaltung flossen in die Mitfinanzierung der neuen Flutlichtanlage des Stadions, was die tiefe Verwurzelung des Rappers in der Hansa-Community unterstreicht.

Fußball-WM? Lieber Olympische Spiele!

Während Marteria für Hansa Rostock brennt, hält sich sein Interesse an der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika deutlich in Grenzen. „Ich bin immer erst so richtig im Fieber, wenn das Turnier richtig losgeht. In den letzten Jahren bin ich aber nicht mal dann so richtig 'reingekommen“, gestand er. Seine intensivste Fußballphase liege zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr: „Da hat es mich richtig, richtig gezeckt.“

Zwar schließt der Künstler nicht aus, dass ihn das WM-Fieber vielleicht doch noch packen könnte – eine Reise zu dem Event steht für ihn jedoch keinesfalls zur Debatte: „Ich fahre da auf keinen Fall hin.“

Anders verhält es sich bei zwei anderen sportlichen Großveranstaltungen: „Wenn ich irgendwo hinfahre, dann sind es die Olympischen Spiele. Das ist mein großer Traum, noch einmal die Winterspiele zu sehen und auch die Sommerspiele live zu erleben, weil ich da ein absoluter Fan bin.“ Diese Begeisterung für die olympische Bewegung stellt für Marteria einen klaren Kontrast zu seiner aktuell gemäßigten Fußball-WM-Euphorie dar.

Insgesamt zeigt sich Marteria als vielschichtiger Sportenthusiast: Während er lokal für Hansa Rostock leidenschaftlich mitfiebert und sich aktiv engagiert, priorisiert er bei internationalen Events klar die Olympischen Spiele vor der Fußball-Weltmeisterschaft.

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