Real Madrid trotzt der Niederlage: Rüdiger verkündet 'Wir sind noch am Leben'
Bei Real Madrid ist der Schmerz über die 1:2-Heimniederlage gegen den FC Bayern München im Viertelfinale der Champions League schnell dem unerschütterlichen Kampfgeist gewichen. Die "Königlichen" lassen sich nicht unterkriegen und blicken mit Zuversicht auf das Rückspiel in München am kommenden Mittwoch.
Arbeloa und Rüdiger senden klare Botschaft
Trainer Alvaro Arbeloa zeigte sich nach dem Spiel kämpferisch und überzeugt: "Es wird nicht einfach sein, aber wenn ein Team in München gewinnen kann, dann ist es Real Madrid." Mit Nachdruck fügte er hinzu: "Wer nicht daran glaubt, kann in Madrid bleiben, denn wir werden mit allem für den Sieg in Deutschland kämpfen." Diese Entschlossenheit teilt auch der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger, der nach dem harten Abend im Bernabeu bei X schrieb: "Die Geschichte ist noch nicht vorbei. Wir sind noch am Leben. Wir glauben an uns bis zum Schluss."
Mbappés Tor als Hoffnungsschimmer
Die spanischen Medien sehen in Kylian Mbappés Tor zum 1:2-Anschluss in der 74. Minute den entscheidenden Hoffnungsschimmer. "El Mundo Deportivo" kommentierte: "So nehmen sie eine Niederlage gegen München mit, die ihnen die Chance auf den Titel lässt." Trotz der Überlegenheit der Bayern in weiten Teilen des Spiels bleibt das Rückspiel damit spannend.
Lob für Kampfgeist und Leidenschaft
Nach dem 0:2-Rückstand durch Tore von Luis Díaz in der 41. Minute und Harry Kane in der 46. Minute erwachte bei Real Madrid der "unbändige Kampfgeist", wie "El Pais" berichtete. Die Zeitung lobte, dass dieser "eine Flut der Leidenschaft entfesselte, die Menge mitriss und Mbappé den Rückstand verkürzen ließ, wodurch das Rückspiel wieder etwas offener gestaltet wurde." Allerdings mahnte das Blatt auch zur Vorsicht: "Real Madrid lächelte kurz, als sie zu ihrer alten Form zurückfanden, doch vielleicht war es nur ein flüchtiger Moment der Freude."
Arbeloa analysiert die Leistung
Für Trainer Arbeloa war das Aufbäumen seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit die Grundlage für den weiterhin starken Glauben an den Einzug ins Halbfinale. Er urteilte, sein Team habe Chancen zum Ausgleich gehabt, und betonte: "Man muss einen kühlen Kopf bewahren, denn ein 1:3 wäre viel schwieriger gewesen. Aber ich bewundere auch den Ehrgeiz meines Teams, nicht verlieren zu wollen, zu wissen, dass wir zu Hause sind und weiterhin angreifen." Diese Mentalität könnte im Rückspiel den entscheidenden Unterschied machen.



