BVB-Geschäftsführer Ricken: Keine Deadline im Vertragspoker um Nico Schlotterbeck
Ricken: Keine Deadline im Schlotterbeck-Poker beim BVB

BVB-Geschäftsführer Ricken schließt Deadline im Schlotterbeck-Poker aus

Der Sport-Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Lars Ricken, hat sich in einem aktuellen Interview zu den Vertragsverhandlungen mit Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck geäußert. Dabei zeigte er sich weiterhin optimistisch hinsichtlich einer möglichen Verlängerung und betonte, dass der Verein bewusst auf eine künstliche Deadline verzichtet.

Respektvolle Gespräche ohne künstlichen Druck

„Das macht in manchen Fällen vielleicht Sinn, in diesem aber nicht. Die Gespräche sind so respektvoll und vertraulich, dass wir nicht auf künstliche Weise Druck ausüben wollen“, erklärte Ricken in der Sport Bild. Der 49-Jährige unterstrich damit den vertrauensvollen Charakter der Verhandlungen, die bereits in der vergangenen Woche mit Schlotterbeck und dem neuen Sportdirektor Ole Book stattgefunden haben.

Diese Gespräche seien „sehr inhaltlich“ gewesen, wie Ricken weiter ausführte: „Ole hat ihm erklärt, wie er tickt, was er für Ideen hat, wie er mit dem Kader plant und welche Vorteile wir Nico bieten.“ Der Nationalspieler selbst hatte nach dem 2:0-Sieg beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende bereits signalisiert, dass die Entscheidung nicht mehr lange auf sich warten lassen werde.

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Drei Optionen für die Zukunft von Schlotterbeck

Ricken skizzierte in dem Interview klar die drei möglichen Szenarien für die Zukunft des Innenverteidigers: Eine Vertragsverlängerung, ein Verkauf im Sommer oder das Eintreten ins letzte Vertragsjahr. Die letzte Option wolle man auf jeden Fall vermeiden, da sie weder für den Verein noch für den Spieler vorteilhaft sei.

„Wir gehen weiterhin davon aus, dass die erste Option klappt“, so der optimistische BVB-Geschäftsführer. Schlotterbecks Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2027, was dem Verein eine gewisse Planungssicherheit gibt, aber auch den Druck erhöht, eine langfristige Lösung zu finden.

Neuanfang nach der Trennung von Sebastian Kehl

Im Zusammenhang mit den Personalentscheidungen bei Borussia Dortmund sprach Ricken auch über die überraschende Trennung von Sebastian Kehl und die Ernennung von Ole Book zum neuen Sportdirektor. Diese Entscheidung sei „ein Prozess“ gewesen, bei dem in der sportlichen Führungsebene teilweise sehr kontrovers diskutiert wurde.

„Irgendwann waren wir an einem Punkt angelangt, wo wir dann gemeinsam entscheiden haben, dass ein Neuanfang für beide Seiten das Beste ist“, verriet Ricken. Diese Veränderungen scheinen sich jedoch nicht auf die Trainerposition auszuwirken, denn an Niko Kovac als BVB-Trainer in der kommenden Saison ließ der Geschäftsführer keinen Zweifel.

Kovac bleibt unangefochtener Trainer

„Absolut. Ohne ihn stünden wir nicht auf Platz zwei. Niko passt wunderbar in unseren Verein“, betonte Ricken mit Nachdruck. Diese klare Aussage unterstreicht die Kontinuität auf der Trainerposition, während im sportlichen Management und im Kader weiterhin wichtige Weichenstellungen anstehen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die optimistische Haltung von Lars Ricken berechtigt ist und Borussia Dortmund tatsächlich eine Vertragsverlängerung mit Nico Schlotterbeck erreichen kann. Die respektvollen Gespräche ohne künstlichen Druck scheinen dabei den richtigen Weg zu ebnen.

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