VfL Wolfsburg vor historischem Abstieg: Erster Profi plant Abschied
Wolfsburg vor Abstieg: Erster Profi plant Abschied

VfL Wolfsburg vor historischem Abstieg: Erster Profi plant Abschied

Die Situation für den VfL Wolfsburg wird immer bedrohlicher. Nach der deutlichen 3:6-Niederlage bei Bayer Leverkusen diskutierten die Wolfsburger über die Schwächen ihrer Abwehr und kritisierten den Schiedsrichter. Währenddessen punkteten die direkten Konkurrenten im Kampf um den Relegationsplatz: Der FC St. Pauli erreichte ein 1:1 gegen Union Berlin, und der 1. FC Köln holte ein 2:2 bei Eintracht Frankfurt.

Abstiegsgefahr wächst dramatisch

Diese Ergebnisse bedeuten, dass St. Pauli nun vier Punkte Vorsprung auf Wolfsburg hat, während Köln sogar schon sechs Punkte entfernt ist. Hinzu kommt, dass beide Konkurrenten ein deutlich besseres Torverhältnis als die Wölfe aufweisen. Damit rückt der erste Abstieg in der Geschichte des Vereins immer näher.

Am kommenden Samstag um 15:30 Uhr empfängt der Bundesliga-Vorletzte die Eintracht aus Frankfurt. Zumindest nach außen hin versuchen die Spieler des VfL, Optimismus zu verbreiten. „Wir haben noch sechs Spiele und ich denke, dass wir in der Bundesliga bleiben. Ich habe Vertrauen in diese Mannschaft“, betont Stürmer Jonas Wind.

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Jonas Wind deutet Abschied an

Der Vertrag des 27-jährigen Dänen läuft im Sommer aus. Die Frage, ob er trotz der drohenden Zweitklassigkeit beim VfL bleiben würde, beantwortete Wind ausweichend: „Wir werden sehen, was passiert. Ich war hier vier Jahre. Und im Sommer wird man sehen, was passiert“. Diese Aussagen klingen deutlich nach einem bevorstehenden Abschied.

Tatsächlich wollte der dänische Nationalspieler bereits länger den Verein verlassen. Nach Informationen der BILD verhinderten jedoch falsche Vorstellungen seinerseits oder ausbleibende passende Angebote einen vorzeitigen Wechsel. Nach dieser Saison wird der Rechtsfuß aber nicht mehr zu halten sein. Wind selbst träumt von einem Engagement in England.

Der ehemalige Wolfsburg-Trainer Niko Kovac, der mittlerweile beim BVB tätig ist, hatte Wind einst gelobt: „Er ist mit dem Rücken zum Tor einer der besten Spieler der Liga“.

Maehle weicht Zukunftsfragen aus

Auch Landsmann Joakim Maehle wurde nach der Leverkusen-Pleite nach seiner Zukunft befragt. Der 28-jährige Außenverteidiger hat bei den Wölfen noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Auf die Frage, ob er bereits an eine Flucht vom VfL denke, antwortete der Nationalspieler ausweichend: „Mein Fokus liegt auf den nächsten sechs Spielen und dem nächsten Spiel gegen Eintracht Frankfurt. In meinem Kopf bleiben wir in der Bundesliga“.

Superstar Christian Eriksen, der mit seinen 34 Jahren zu den erfahrensten Spielern im Kader gehört, droht damit der erste Abstieg seiner Karriere mit dem VfL Wolfsburg. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Mannschaft die historische Niederlage noch abwenden kann oder ob tatsächlich der erste Abstieg der Klubgeschichte besiegelt wird.

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