Handball-Zweitligist empfängt kämpferischen Gast am Gründonnerstag
Der Dessau-Roßlauer HV bereitet sich auf ein herausforderndes Heimspiel am Gründonnerstag vor. Um 19.30 Uhr empfängt der Zweitligist den um den Klassenerhalt kämpfenden Tusem Essen. DRHV-Cheftrainer Vanja Radic rechnet mit einem bis in die Haarspitzen motivierten Gegner, der erst kürzlich einen bemerkenswerten Erfolg feierte.
Überraschungserfolg als Warnsignal
Am vergangenen Sonntag sorgte Tusem Essen für eine der Überraschungen des 25. Spieltages in der 2. Handball-Bundesliga. Vor 2.200 Zuschauern in der heimischen Sporthalle „Am Hallo“ erkämpfte das Team ein 33:33-Unentschieden gegen den Tabellenführer BBM Bietigheim. Dieser wichtige Punkt im Kampf um den Klassenerhalt zeigt die Kampfbereitschaft der Essener Mannschaft.
„Wir sind mehr als gewarnt“, betont DRHV-Chefcoach Vanja Radic im Vorfeld der Begegnung. Der Trainer weiß, dass sein Team gegen einen Gegner antreten wird, der durch den unerwarteten Erfolg zusätzlichen Selbstvertrauen und Motivation schöpfen konnte.
Vorbereitung auf den motivierten Gegner
Vanja Radic und sein Trainerteam analysieren intensiv die Stärken und Schwächen des Gegners. Besondere Aufmerksamkeit gilt der taktischen Ausrichtung und der individuellen Vorbereitung auf die Schlüsselspieler von Tusem Essen. Der DRHV-Cheftrainer gibt die strategische Richtung vor und muss dabei berücksichtigen, mit welchen eigenen Spielern er planen kann.
Die Mannschaft aus Dessau-Roßlau steht vor der Aufgabe, die eigene Heimstärke auszuspielen und gleichzeitig die kämpferische Energie des Gastes zu bremsen. Das Spiel verspricht Spannung, da beide Teams unterschiedliche Ziele verfolgen – während Tusem Essen um den Verbleib in der Liga kämpft, will der Dessau-Roßlauer HV seine Position im Mittelfeld der Tabelle festigen oder ausbauen.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Spieler wissen, dass sie am Gründonnerstag einen hart umkämpften Abend erwarten werden. Die jüngste Leistung von Tusem Essen gegen den Tabellenführer hat deutlich gemacht, dass in der 2. Handball-Bundesliga jede Mannschaft gefährlich sein kann, besonders wenn sie mit dem Rücken zur Wand steht.



