Handball-EM-Qualifikation: Deutsche Frauen wollen makellose Bilanz gegen Nordmazedonien halten
Die deutschen Handballerinnen stehen bereits fest für die Europameisterschaft im Winter 2026 qualifiziert, doch ein bedeutendes Ziel bleibt vor dem Spiel gegen Nordmazedonien weiterhin bestehen. Die DHB-Frauen reisen am Mittwochabend um 18 Uhr für das vorletzte Qualifikationsspiel der Gruppe nach Nordmazedonien, um ihre bislang perfekte Bilanz in der EM-Qualifikation zu veredeln und aufrechtzuerhalten.
Makellose Qualifikation mit vier Siegen aus vier Spielen
Unter der Leitung von Bundestrainer Markus Gaugisch hat das Team mit vier Siegen aus vier Spielen eine beeindruckende Leistung gezeigt und sich damit bereits für die EM vom 3. bis 20. Dezember 2026 in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei qualifiziert. Nun gilt es, in den letzten beiden Partien gegen Nordmazedonien und am Sonntag um 18 Uhr gegen Belgien die weiße Weste in der Qualifikation zu wahren und die makellose Serie fortzusetzen.
Bundestrainer muss auf verletzte Stars verzichten
Für den Abschluss der Qualifikationsrunde muss Gaugisch jedoch auf einige Schlüsselspielerinnen verzichten. Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke fallen verletzungsbedingt aus, was eine Herausforderung für die Mannschaft darstellt. Als Ersatz rücken Katharina Filter sowie Lena Degenhardt ins Team, um die Lücken zu füllen und die Stärke des Kaders unter Beweis zu stellen.
Zudem ist Alina Grijseels bereits bei der Partie in Nordmazedonien dabei, obwohl ursprünglich geplant war, dass die 29-Jährige von Borussia Dortmund nur das zweite Spiel gegen Belgien bestreiten sollte. Mit Chiara Rohr, Jana Walther und Aylin Bornhardt nimmt Gaugisch außerdem drei talentierte Spielerinnen mit, die im Vorjahr die U19-Europameisterschaft gewannen und frischen Wind in die Mannschaft bringen.
Zuversichtliche Stimmung trotz Herausforderungen
Kreisläuferin und Kapitänin Antje Döll blickt optimistisch auf die anstehenden Spiele und freut sich auf „interessante Spiele, die hoffentlich nicht sehr spannend werden“. Diese Zuversicht ist durchaus berechtigt, da Deutschland das Hinspiel gegen Nordmazedonien im Oktober 2025 deutlich mit 34:18 gewann. In den bisherigen Gruppenspielen wurde es nur gegen Slowenien im März etwas enger, als die deutschen Vize-Weltmeisterinnen mit 23:30 siegten, was zeigt, dass die Mannschaft auch unter Druck bestehen kann.
Die Kombination aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten unterstreicht die Tiefe und Qualität des deutschen Kaders, die es ermöglicht, trotz personeller Ausfälle weiterhin auf hohem Niveau zu agieren. Die letzten Qualifikationsspiele bieten somit die Gelegenheit, die Form vor der EM zu testen und die Teamdynamik weiter zu stärken.



