Deutsche Handballerinnen bleiben in EM-Qualifikation ungeschlagen - Talente feiern Debüt
Handballerinnen ungeschlagen in EM-Qualifikation - Talente debütieren

Deutsche Handballerinnen feiern souveränen Sieg in Nordmazedonien

Die deutschen Handballerinnen haben ihre makellose Bilanz in der Europameisterschafts-Qualifikation weiter ausgebaut. Beim fünften Spieltag setzte sich das runderneuerte Team von Bundestrainer Markus Gaugisch in Skopje gegen Nordmazedonien mit einem deutlichen 35:27 (19:14) durch. Vor rund 400 Zuschauern in der nordmazedonischen Hauptstadt erwies sich Nina Engel als beste Werferin des Abends und erzielte insgesamt neun Treffer für die deutsche Auswahl.

Talente erhalten ihre Chance im Nationaltrikot

Da die Vize-Weltmeisterinnen durch ihre vier vorherigen Siege bereits als Gruppenerste feststanden, nutzte Bundestrainer Gaugisch die Begegnung gezielt, um jungen Talenten Spielpraxis auf internationalem Niveau zu ermöglichen. Gleich drei U19-Europameisterinnen des Jahres 2025 feierten dabei ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft: Die 18-jährige Chiara Rohr sowie Jana Walther und Lara Däuble, beide 19 Jahre alt. Alle drei Nachwuchsspielerinnen trugen sich sogar in die Torschützenliste ein und zeigten sich nach ihren Treffern sichtlich erfreut über diesen besonderen Moment.

Ebenfalls zu einem ersten Einsatz kam Torhüterin Laura Kuske vom Thüringer HC, die in der zweiten Halbzeit ihr Debüt im Tor der Nationalmannschaft feierte. Für Lara Degenhardt bedeutete die Partie hingegen eine Rückkehr ins DHB-Trikot, nachdem sie zuletzt im März 2023 für Deutschland gespielt hatte. Verletzungsbedingt fehlten dagegen Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke.

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Anfängliche Schwierigkeiten werden überwunden

Die deutsche Mannschaft zeigte sich zu Beginn der Begegnung noch nicht in Bestform und hatte mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive fehlte es an der gewohnten Kommunikation, was den Gastgeberinnen ermöglichte, die Partie offen zu gestalten. Anders als im Hinspiel waren die Nordmazedonierinnen keineswegs chancenlos, sodass die deutsche Führung zur Halbzeit mit nur fünf Toren Vorsprung relativ knapp ausfiel.

Nach der Pause fand das Team jedoch zu seiner gewohnten Stärke zurück. Die deutschen Handballerinnen agierten nun konzentrierter und nutzten die Lücken in der gegnerischen Abwehr konsequent aus. Ein deutlicher Zwischenspurt vergrößerte den Vorsprung merklich, bevor Nordmazedonien in der Schlussphase durch deutsche Konzentrationsschwächen noch einige Treffer zum Endstand hinzufügen konnte.

Ausblick auf die EM-Endrunde

Zum Abschluss der Qualifikationsrunde trifft die DHB-Auswahl am kommenden Sonntag in Hamm auf Belgien. Die Europameisterschaft selbst wird vom 3. bis 20. Dezember in fünf Ländern ausgetragen: Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei. Die Auslosung der Gruppen für das Endrundenturnier ist bereits für den 16. April terminiert, wo die deutschen Handballerinnen als Gruppenerste der Qualifikation gespannt ihre Gegner erfahren werden.

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