Olympia-Bewerbung: Wüst verspricht Millionen günstiger Tickets für Köln/Rhein-Ruhr
Bei einer erfolgreichen Bewerbung der Region Köln/Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele soll es eine Vielzahl an Eintrittskarten zu besonders günstigen Preisen geben. Dieses Versprechen gab Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst am Dienstag bekannt. Mit diesem Schritt soll eine enge Verbindung zwischen Breiten- und Spitzensport geschaffen werden, um die Spiele für möglichst viele Menschen erlebbar zu machen.
Spiele für alle: Breites Ticketangebot geplant
„Wir wollen Spiele für alle – mit der größten Bühne für den größten Moment und Zuschauer-Rekorden mit 14 Millionen Tickets“, erklärte Wüst in seiner Ankündigung. „Das ist ein absoluter Spitzenwert im internationalen Vergleich und ermöglicht uns eine einmalige Chance.“ Der Ministerpräsident betonte, dass durch die großen Sportstätten der Region und eine optimale Kapazitätenplanung die Voraussetzungen geschaffen würden, um möglichst viele Menschen die Spiele vor Ort erleben zu lassen.
Konkret sollen jedes zehnte Ticket, also insgesamt rund 1,4 Millionen Eintrittskarten, in die Kategorie der günstigen Tickets fallen. Diese sind gezielt für Jugendliche, Familien sowie Engagierte im Sport vorgesehen – etwa aus Vereinen und dem Ehrenamt. „Wir schaffen ein besonders breites und attraktives Ticketangebot. Dazu gehören auch günstige Tickets, die sich möglichst viele Menschen leisten können. Daran haben wir gearbeitet“, so Wüst.
Bewerbungsprozess und Entscheidungstermin
Die Region Köln/Rhein-Ruhr bewirbt sich neben Berlin, Hamburg und München um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Derzeit läuft in 17 nordrhein-westfälischen Städten, die als Olympia-Schauplatz in Frage kommen, ein Ratsbürgerentscheid. Die finale Entscheidung über den deutschen Bewerber wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am 26. September in Baden-Baden treffen.
Wüst unterstrich die Bedeutung dieses Vorhabens für die Sportlandschaft: „Damit schaffen wir die Voraussetzung, dass möglichst viele Menschen die Spiele vor Ort erleben können.“ Die geplanten günstigen Tickets sollen nicht nur die Zugänglichkeit erhöhen, sondern auch die Verbindung zwischen Breiten- und Spitzensport stärken – ein zentrales Anliegen der Bewerbung.



