Regen stoppt Billie Jean King Cup: Erstes deutsches Duell in Portugal abgebrochen
Für die junge deutsche Tennismannschaft hat die wichtige Wiederaufstiegsmission im Billie Jean King Cup unter schwierigen Bedingungen begonnen. Das erste Gruppenspiel der DTB-Auswahl in der Regionalgruppe Europa/Afrika I gegen die portugiesischen Gastgeberinnen in Oeiras musste nach starken Regenfällen und mehreren Unterbrechungen schließlich abgebrochen werden.
Geduldsprobe für deutsche Tennisspielerinnen
Nach einem verspäteten Beginn und zwei langen Spielunterbrechungen wurde die Partie nach fast sieben Stunden Wettkampfzeit gestoppt. Zu diesem Zeitpunkt war das erste Einzelmatch zwischen der deutschen Hoffnungsträgerin Noma Noha Akugue aus Hamburg und ihrer portugiesischen Kontrahentin Matilde Jorge noch nicht entschieden.
Die Partie stand bei Abbruch bei einem Zwischenstand von 6:4, 2:5 aus Sicht der deutschen Spielerin. Akugue hatte das Match mit einem starken Beginn eröffnet, musste dann aber gegen die aufschließende Portugiesin und die widrigen Wetterbedingungen kämpfen. Wie es am Mittwoch mit dem Spiel weitergehen wird, war zunächst unklar und musste von den Turnierverantwortlichen entschieden werden.
Wichtiger Wiederaufstiegskampf
Für das deutsche Team unter Teamchef Torben Beltz geht es in dieser Begegnung um viel. Ursprünglich sollte die Mannschaft gegen den Sieger des Parallelspiels zwischen Dänemark und Schweden antreten, am Donnerstag wäre dann der Verlierer dieser Partie der Gegner gewesen. Nur der Gruppensieger dieser Regionalgruppe erhält die Chance, sich für die Playoffs im Herbst zu qualifizieren.
Im negativen Fall droht der deutschen Auswahl der Absturz in die niedrigere Regionalgruppe II, was einen Rückschlag für den deutschen Frauen-Tennis-Sport bedeuten würde. Die Spielerinnen stehen somit unter besonderem Druck, ihre Mission erfolgreich zu gestalten.
Ungewisse Fortsetzung
Die Wetterbedingungen in Portugal erwiesen sich als entscheidender Störfaktor für den Turnierplan. Die Regenschauer zwangen nicht nur zu Unterbrechungen, sondern schließlich zum vollständigen Abbruch des wichtigen Auftaktspiels. Die Organisation muss nun schnell eine Lösung finden, wie der Wettkampf fortgesetzt werden kann, ohne den weiteren Spielplan zu sehr zu beeinträchtigen.
Für die deutschen Tennisfrauen bedeutet dies eine zusätzliche mentale Herausforderung, nachdem sie sich bereits auf das Match eingestellt hatten und nun mit der Ungewissheit der Fortsetzung umgehen müssen. Die junge Mannschaft um Noma Noha Akugue muss ihre Konzentration bewahren, um im Wiederaufstiegskampf erfolgreich zu sein.



